Grevenbroicher ist der erfolgreichste Reiter beim Turnier

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Einer besondere Ehrung erfuhren auch die Reiter, die über Jahrzehnte das Turniergeschehen auf der Anlage an der Rur geprägt haben. Foto: Horrig

Jülich. Das 75. Reit- und Springturnier, das der Jülicher Reit- und Fahrverein Jan von Werth am vergangenen Wochenende auf seiner im Vorfeld unter tatkräftiger Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr Jülich bestens präparierten Turnieranlage ausrichtete, wurde für alle Teilnehmer und die zahlreichen Pferdefreunde aus Nah und Fern wieder zu einem reitsportlichen Erlebnis.

Der Himmel öffnete zwar einige Male kurzfristig seine Schleusen, doch die Regenschauer beeinträchtigten das Geläuf nicht wesentlich. Als Parcoursbauer stand einmal mehr das dynamische „Duo“ Michael Johnen und Nicole Hebmüller bereit, die einen anspruchsvollen, für Reiter und Pferd aber fairen Parcours zu bauen wussten.

Mit einer Vielzahl an Prüfungen für den Reiterwuchs gab der Jülicher Reitverein den jungen Turnierteilnehmern ausreichend Gelegenheit, Können und Erlerntes unter Beweis zu stellen. Aber auch die jüngsten Reiterinnen und Reiter hatten auf diesem Turnier in der Führzügelklasse ihren großen Auftritt.

Einen der Höhepunkte des Turniers bildete am Schlusstag das Springen der Klasse S mit Siegerrunde. Fünf Teilnehmer qualifizierten sich für den verkürzten Stechparcours. Hier siegte die Ratheimer Amazone Sabrina Busch mit Ruben 38 mit 0 Fehlerpunkte in 43.33 Sek. vor Gilbert Tillmann (RC Gut Neuhaus Grevenbroich) auf Positana ebenfalls mit 0 Fehlerpunkten in 44,40 Sek. und Frederic Tillmann (RC Gut Neuhaus Grevenbroich) mit 4 Fehlerpunkten in 43,65 Sek..

Auch in diesem Jahr war Jülich Ausrichter der Kreismeisterschaften im Mannschafts-Springen. Kreismeister wurde die Mannschaft des Gastgebers Reitverein Jan von Werth Jülich mit Stefanie Mohnen/Cranberry 5; Paula Pahl/ Ladybird 31; Lara Hamacher/Purple Haze 3; Marvin Ackermann/ Coolmann 9.

Erfreulich waren auch die Leistung der Jülicher Teilnehmer bei weiteren Prüfungen. So siegte Lara Hamacher in der Amateur-Springprüfung Klasse S. Die erst zehn Jahre alte Paula Pahl belegte in ihrem ersten L-Springen einen hervorragenden 6. Rang, und Mihai Canta siegte in einer Springprüfung der Klasse M. In der Vereinsmeisterschaft des Jülicher Reitvereins wurden folgende Vereinsmeister ermittelt: Springen Leistungsklasse 4: Christina Cremer; Leistungsklasse 5: Paula Pahl; Leistungsklasse 6: Leonie Kieven.

Aufgrund seiner Siege und Platzierungen wurde Gilbert Tillmann aus Grevenbroich als erfolgreichster Reiter in den S-Springen des Turniers geehrt. Der Sonderehrenpreis für faires Abreiten ging an Luisa Speis und Paula Pahl.

Matthias Wickerath, Vorsitzender des Reitverein Jan von Werth Jülich und Turnierleiter, freute sich auch im Namen des gesamten Vorstandes, zahlreiche Pferdefreunde anlässlich des 75. Jubiläumsturnier auf der Turnieranlage an der Rur begrüßen zu können. Da sich dieses Jubiläumsturnier von den Turnieren der letzten Jahre besonders abheben sollte, lud man diejenigen Mitglieder des Vorstandes, des Vereins, Gönner und Sponsoren und auch Reiter ein, die in den vergangenen Jahrzehnten die Turniere maßgeblich mitgestaltet und geprägt haben.

Geehrt wurde in zwei Abschnitten. 1. Teil Reiter bis hin zur Klasse S: Jürgen Savelsberg, Robert Rosellen, Karl Heinz Giebmanns, Michael Gockel, Milan Kapec, Klaus Schleifer, Friedhelm Tillmann, Willibert Mehlkopf, Karl Breuer, Helmut Kuck, Wolfgang Knorren und Rudolf Drexelius. 2. Teil: Gerda und Engelbert Keuten, Juliane Keuten, Thomas Keuten, Amelie und Franz-Werner Lux, Ursula und Gerd Palmen, Albert Kradepohl, Theo Thelen, Heinz Nelles, Renate Camerota, Claudia Gissler, Heinz Liebeler, Edeltraut Küven, Bertel Kreuder, Gerd Schwecht, Marie-Theres Innecken-Prüss, Reinhard Sommer, Petra Wirtz, Hubertus Destree.

Im Anschluss an die Ehrungen gedachte man der verstorbenen Vereinsmitgliedern – namentlich erwähnt Horst Ense, Albert Hermanns und Hans Lankohr, die durch ihren unermüdlichen Einsatz Vereinsgeschichte mit geschrieben haben.

Ein großer Dank des Verein ging an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne deren Einsatz eine solche Veranstaltung nicht zu organisieren wäre. (ma.ho.

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