„Gräser im Garten” bringen Autorinnen-Duo den ersten Preis

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Blumen für die Preisträger: Im Bild (v.l.) Prof. Dr. Steffen Wittkowske (Vorsitzender DGG-Kuratorium Buchpreis), Gräfin Sandra Bernadotte, Buchpreisträgerinnen Petra Pelz und Katharina Adams, Lektor Folko Kullmann, Helga Panten (TOP 5: „Pflanzensammler und ihre Leidenschaften”), Anette Lukesch (TOP 5: „Pflanzenwelt und Christentum”), DGG-Präsident Karl Zwermann. Foto: DGG

Linnich. Zart oder borstig - schön sind sie alle: Gräser. Den Gewächsen haben die Autorinnen Katharina Adams aus Linnich und Petra Pelz einen ganzen Band gewidmet. „Gräser im Garten” wurde jetzt mit dem DGG-Buchpreis 2010 ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert, die sich die Autorinnen teilen. Die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG) vergibt die Auszeichnung seit 1957. Sie ist für Autoren gedacht, die deutlich machen, dass Pflanze, Garten, Landschaft und Mensch eine unteilbare Einheit bilden.

Wissen und Können

Der DGG-Buchpreis soll Belange des Gartenbaus, der Gartenkultur und der Gartenkunst bewusst machen, gärtnerisches Wissen und Können verbreiten. Zugleich soll der schriftstellerische Einsatz finanziell unterstützt werden. Mit dem Preis werden Autoren ausgezeichnet für Veröffentlichungen von herausragender Leistung und Qualität, die sowohl gartenbaufachliche als auch für den Freizeitgartenbau umsetzbare Lösungen enthalten.

Dies alles, so entschied das Buchpreiskuratorium der DGG jüngst, ist Katharina Adams und Petra Pelz mit ihrem Werk „Gräser im Garten” hochgradig gelungen.

„Wer als Gärtner etwas auf sich hält, pflanzt auch Gräser in seinen Garten”, heißt es in dem preisgekröten Buch. Gräser sind filigrane Pflanzen von besonderer Schönheit. Ihren Ruf als unscheinbares Unkraut haben sie längst verloren. Und dank ihrer Vielfalt, ihres Formen- und Blütenreichtums haben sie sich einen festen Platz bei der Gartengestaltung erobert.

Bücher zu Gräsern im Garten sind viele auf dem Markt. Aber keines zeigt so eindrucksvoll die ganze Vielfalt ihrer Welt - und zugleich, welche Gestaltungsmöglichkeiten im eigenen Garten existieren, wie das gerade erschienene Gräser im Garten, heißt es von Seiten der DGG.

Riesen und Zwerge

Die Bandbreite der Gräserformen reicht von ornamentalen Riesengräsern bis hin zu flauschigen Polsterzwergen. Auffällige Wuchsformen sollten bewusst als Gestaltungselemente im Garten eingesetzt werden. Jedoch erst in Kombination mit anderen Pflanzen bringen Gräser ihre schönsten Eigenschaften voll zur Geltung.

Mit subtiler Zurückhaltung lockern Gräser einen Garten auf und schaffen einen perfekten Ausgleich zu prächtigen Blüten. Sie bringen Abwechslung in blütenreiche oder kantige Ecken im Garten und mit ihrer Struktur, Farbe und Textur setzen sie schöne Akzente.

Als dynamische Verwandlungskünstler bilden sie lebendige Strukturen und bereichern den Garten mit wunderbaren Farbeffekten - von warmem Rot bis zu vornehmem Silbergrau.

Welche Pflanzen für welche Standorte in der Gartengestaltung geeignet sind und wie man ihre Schönheit besonders gut zur Geltung bringen kann, das beschreiben die ausgewiesenen Expertinnen im zweiten Teil des Buches. Darin stellen sie die schönsten Pflanzen in übersichtlichen Porträts vor, geordnet nach Standorten.

Infos und Konzepte

Dazu liefern Katharina Adams und Petra Pelz auch Informationen zu Pflege und Portraits berühmter Gräserfreunde wie Karl Foerster, Wolfgang Oehme und Piet Oudolf stellen deren Gestaltungskonzepte und Lieblingsgräser vor und runden das Buch ab.
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