Gospel-Chor „Good News“: Wundervolle musikalische Stunde in Linnich

Von: Kr.
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"Good News" verkündete der Gospelchor Good News in Linnich. Foto: Kròl

Linnich. „Good News – Gute Nachrichten – Frohe Botschaft – Evangelium“, diese Rückschlüsse zog Pfarrerin Wiebke Harbeck auf den Namen des Gospelschors Good News der Evangelischen Kirchengemeinde Linnich. Die Mitglieder verkünden in ihren Liedern die frohen Botschaften, singen von der Liebe Gottes und seiner Gnade und verkünden damit auch das Evangelium, erklärte sie zum Auftakt des Konzerts in der Kirche am Altermarkt.

Es hätte eigentlich ein Konzert im Pfarrgarten Anfang Juni werden sollen, dass gemeinsam mit dem Gitarren-Duo Saitenwechsel hätte veranstaltet werden sollen. Doch dann verletzte sich der Gitarrist Lutz Tellmann an der Hand, das Konzert musste verschoben werden. Der Vorfreude tat das aber keinen Abbruch. Auch der jetzige Termin fügte sich noch in den Linnicher Kultursommer ein.

Allerdings verlegte man die Veranstaltung aus dem Pfarrgarten in die Kirche. Restlos besetzt war sie, denn schließlich weiß man von der Qualität des Chores, der seit neuestem von der Kantorin Youna Park geleitet wird, und von Lutz Tellmann und Klaus Bremges hatte man auch schon gehört.

Schätze ausgegraben

Doch zunächst einmal entführte der Chor die Zuhörer auf die Baumwollfelder am Mississippi, wo die Wurzeln des Gospelgesangs liegen. Bekannte und weniger bekannte Liedschätze hatte der 20-köpfige Chor aus der Literatur ausgegraben und einstudiert. Von „Give Glory to God“, „Lord I Love You“ bis hin zu „King of Kings“, das übrigens gemeinsam mit den Zuhörern gesungen wurde. Natürlich war auch „Oh Happy Day“ im Programm, was die Freunde des Gospelgesangs erfahrungsgemäß sehr schätzen. Doch diese Lieder sind nicht dazu gedacht, sich zurückzulehnen. Die Musik fordert auf zum Mitmachen, zum Mitklatschen und Mitsingen. Und so waren auch zum Schluss noch einmal alle gefordert beim einzigen deutschen Lied „Vater unser“.

Zeitweise begleitet wurden die Sänger und Sängerinnen von Uli Mörschel am E-Piano und Misak Szeredi am E-Bass. Im zweiten Teil begeisterte das Gitarren-Duo „Saitenwechsel“ seine Zuhörer mit lateinamerikanischer Musik, Ragtime, ein wenig Folk und einigen eigenen Stücken.

Als Gäste hatten sie außerdem Ulla Bremges (Querflöte) und Hanna Gärtner (Violine) mit dabei. Sie alle gemeinsam bereiteten den Zuhörern eine wundervolle Stunde in der Kirche am Altermarkt, die sie sicherlich noch lange im Gedächtnis behalten werden.

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