Goethes „Faust” außergewöhnlich in Szene gesetzt

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Mephisto, eine der schillerndsten Gestalten der Literaturgeschichte, wird frech, leidenschaftlich und brillant gespielt von Susanne Bard.

Jülich. „Hier steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor”, gesteht Goethes Faust sich ein und spricht damit einen der bekanntesten Sätze der Weltliteratur. Das Interesse an Goethes großem Werk, das 1806 veröffentlicht wurde, scheint ungebrochen.

Aus diesem Grund können Goethe-Fans und Theaterfreunde die Geschichte von Faust und Mephisto, die beide zu den schillerndsten Literaturgestalten gehören, am Freitag, 24. April, um 20 Uhr in der Stadthalle in Jülich hautnah erleben. Zu Gast in der Stadt ist Landesbühne Sachsen-Anhalt, die den Zuschauern Goethes bedeutendes Schauspiel „Faust - Der Tragödie erster Teil” präsentiert.

Außergewöhnliche Inszenierung

Das Ensemble hat Goethes Faust brillant und außergewöhnlich inszeniert. Den Akteuren ist es wunderbar gelungen, den Gedankenreichtum von Goethes Bühnendichtung mit seinem immensen Zitatenschatz in ein flüssiges Theaterstück zu verwandeln.

Die Jülicher Zuschauer erwartet eine moderne, anspruchsvolle und doch kurzweilige und unterhaltsame Aufführung, die mit besonderer Bühnentechnik und Videoproduktionen, drehbarer Treppe, Feuer- und Knalleffekten, Komik, Erotik und grotesken Kostümen zu begeistern weiß.

Der schillernde Mephisto wird frech, leidenschaftlich und brillant gespielt von Susanne Bard. Sie ist ein weiblicher Mephisto, der über die Bühne wirbelt und doch mit dem „alten Faust” eine Einheit bildet. Der junge Faust, Gretchen und alle weiteren Akteure ebenso eindrucksvoll besetzt.

Tickets sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Fischer oder unter Telefon 02461 937833 erhältlich. Weiter Infos erhalten Interessierte bei der Brückenkopf-Park Jülich GmbH unter Telefon 02461 979520.
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