Glühwein mundet auch bei Regen: Weihnachtsmarkt eröffnet

Von: hfs.
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Die „Adelgundisspatzen“ stimmten auch den Nikolaus in Jülich auf die Adventsszeit ein. Foto: hfs.

Jülich. Der 43. Jülicher Weihnachtsmarkt glänzt. Am Donnerstagabend eröffnete die Jülicher Werbegemeinschaft die weihnachtlich geschmückte Budenstadt auf dem Schlossplatz. Bis zum 21. Dezember haben Besucher Gelegenheit, sich vom adventlichen Zauber der Verkaufsstände einfangen zu lassen.

„Es ist nicht einfach, sich in diesen Zeiten auf Lichterglanz und Weihnachtsstimmung einzustellen“, meinte Ute Werner als Vorsitzende der Werbegemeinschaft in Anbetracht der Ereignisse in Frankreich. „Aber lassen wir uns einfach die Freude nicht nehmen, begegnen wir unseren Mitmenschen freundlich, auch jenen, die im Dezember zu uns kommen werden“, schlug sie den Bogen zu den Flüchtlingen, die auf der Merscher Höhe eine Heimat auf Zeit finden.

An den 1. Weihnachtsmarkt 1973 erinnerte Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs, der damals bei „klirrender Kälte eröffnet wurde“. Die hätte er liebend gern den Besuchern der Eröffnung gewünscht – statt des strömenden Regens. Dennoch schmeckte vielen Gästen der Glühwein auch bei diesen äußeren Umständen

Dass die örtliche Polizei auf die Ereignisse in Frankreich und Deutschland reagiert, werden die Markt-Besucher durch die größere Präsenz von Fußstreifen des örtlichen Bezirksdienstes der Polizei erleben. „Wir sind draußen vor Ort, sind fußläufig während der Regeldienstzeit ständig auf dem Weihnachtsmarkt präsent“, sagte auf Anfrage Polizeihauptkommissar Willi Sommer als Bezirksdienstleiter der Polizeiwache Jülich. „Wir sind natürlich nicht mit einer Sonderwache vertreten“, betonte er.

Eine besondere Gefährung in Jülich im Vergleich zu anderen Märkten sieht der Leiter des Jülicher Ordnungsamtes, Hans Pinell, nicht. „Wir von unserer Seite sehen keine Veranlassung, etwas zu verändern.“ Dass die Polizei nicht konkret auf die Behörde zugekommen sei, um eventuell ein neues Sicherheitskonzept zu erörtern, hält Pinell für normal. „Schließlich ist der Weihnachtsmarkt nicht abgezäunt“, man könne somit auch keine Eingangskontrollen durchführen, was auch gut sei.

Natürlich fehlte der Nikolaus am Donnerstag nicht, der von vielen Kindern erwartet wurde. Doch zuerst wurde es musikalisch, die „Adelgundisspatzen“ stimmten die Besucher mit weihnachtlichen Liedern ein.

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