GlücksSpirale ist auch ein Glücksfall für die Burg

Von: ahw
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Der Pallas von Burg Engelsburg
Der Pallas von Burg Engelsburg ist derzeit eine Baustelle: Die Hand am Fördervertrag über 30.000 Euro halten Andre Bentz (WestLotto, v.l.), Roland Tauber (Ortskuratorium DSD), Conrad Doose (Förderverein Festung Zitadelle) und Juan Fernandez. Foto: Wolters

Engelsdorf. Eine dreiköpfige Delegation des Ortskuratoriums Jülicher Land/Euregio der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit ihrem Leiter Roland Tauber an der Spitze machte unlängst der Burg Engelsdorf ihre Aufwartung.

Begleitet wurden die Ehrenamtler von Andre Bentz, Bezirksleiter bei WestLotto, und Marcus Herhut als Vertreter der Gemeinde Aldenhoven.

Gemeinsam überbrachten sie der Eigentümerfamilie Fernandez einen Fördervertrag für den vierten Bauabschnitt der Instandsetzung von Burg Engelsdorf in Höhe von 30.000 Euro. Die in Bonn ansässige Denkmalstiftung hatte bereits den zweiten und dritten Bauabschnitt mit 50.000 beziehungsweise 40.000 Euro gefördert.

Nach der noch laufenden Instandsetzung des Pallas und des Treppenturmes mit der historisch bedeutenden Spindeltreppe (wir berichteten mehrfach), folgen die Restaurierung der winzigen, weitgehend original erhaltenen Burgkapelle sowie der Innenräume des Nordturms.

Burg Engelsdorf gehört zu den mehr als 300 Projekten, die von der DSD dank privater Spenden und Mitteln der GlücksSpirale allein in NRW gefördert worden sind. Den größten Batzen steuern dabei die Lotterieerlöse bei. So stellte die WestLotto GmbH allein 2011 der DSD 16,05 Millionen Euro für ihre denkmalpflegerischen Aktivitäten zur Verfügung.

Ein weiterer Glücksfall für die Wiederherstellung der Burganlage ist der Förderverein Festung Zitadelle Jülich, dessen Vorsitzender Conrad Doose sich seit 2007 für das Projekt stark macht und eine, so Doose, „sehr großzügige Förderung” durch Mittel von Bund, Land und Gemeinde sowie privaten Stiftungen erreicht hat. „Es muss ein Team gebildet werden, wenn man Erfolg haben will”, nannte Doose als Erfolgsrezept. Nicht zuletzt haben sich auch die Eigentümer finanziell stark an Sanierung und Erhalt dieses „einzigartigen Kulturgutes” beteiligt.
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