Siersdorf - Gleiches Bild in allen drei Etagen: Feuchte Wand oder Fehlverhalten?

Gleiches Bild in allen drei Etagen: Feuchte Wand oder Fehlverhalten?

Von: ahw
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Feuchteschäden im Schlafzimmer beklagt Franz-Josef Tuttla in seiner Siersdorfer Wohnung. Foto: Wolters

Siersdorf. Franz-Josef Tuttla (70) und Ehefrau Edeltraud (66), die in einem Mehrfamilienhaus an der Heinrich-Franken-Straße wohnen, ärgern sich seit drei Jahren über einen Wasserschaden an der Außenwand ihres Schlafzimmers: Das hölzerne Kopfteil ihres Bettes ist aufgequollen, ebenso die Rückseite eines Bildes, das an der Wand hängt. Die Tapete hat sich großflächig gelöst.

Die Tuttlas sind nicht die einzigen, die den Schaden beklagen, in den beiden darüber liegenden Etagen zeige sich an der gleichen Außenseite das selbe Bild, berichtet der frustrierte Mieter, der inzwischen seine Mietzahlungen gekürzt hat. Ein Schwesternpaar aus der zweiten Etage, wo der Vermieter jedes Jahr neu tapeziert hatte, sei inzwischen wegen des Dauerschadens ausgezogen, sagt Tuttla. Deren Möbel seien ebenfalls aufgequollen und verfault gewesen und auf dem Sperrmüll gelandet. Vor der Neuvermierung dieser Wohnung sei eine Rigips-Wand vor die Schadensstelle gesetzt worden, hat der 70-Jährige nun festgestellt.

„Ein Wasserschaden in der Wohnug des Mieters ist uns nicht bekannt“, schreibt auf Anfrage unserer Zeitung Karin Fuchs von der Öffentlichkeitsarbeit der Vivawest Wohnen GmbH. Das Unternehmen ist mit rund 120.000 Wohnungen in 76 Städten zwischen Aachen und Ahlen größter Vermieter in NRW und drittgrößter Wohnungsanbieter in Deutschland. Es ist 2012 durch den Zusammenschluss der Evonik Immobilien GmbH und der THS GmbH entstanden.

Der Mieter habe im Frühjahr einen Schimmelbefall gemeldet, schreibt Fuchs weiter. Zu dessen Begutachtung sei eine Firma beauftragt worden. Als Ergebnis der Analyse hält sie fest, dass kein Gebäudeschaden vorliege, sondern das falsche Be- und Entlüften der Wohnräume ursächlich sei, was Franz-Josef Tuttla bestreitet.

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