Glasfaserausbau in der Gemeinde Titz schreitet weiter voran

Von: jago
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Den flächendeckenden Breitband-Ausbau mit einer Bandbreite von 50 bis 64 Mbit/s nahm die Gemeinde Titz in Angriff. Bürgermeister Jürgen Frantzen (rechts), Michael Biermanns, Andreas Bräuer und Beigeordneter Stephan Muckel (v.l.) trafen sich mit dem SOCO-Geschäftsführer Stephan Fuß an einem Verteiler. Foto: Jagodzinska

Titz. Seit Mitte Oktober 2016 verlegt die Firma SOCO Network Solutions GmbH hochmoderne Glasfasertechnik im Gemeindegebiet Titz. Bei einem Ortstermin informierten die Verwaltung und das Unternehmen in Person des Geschäftsführers Stephan Fuß nun über den aktuellen Stand des Ausbaus und die weiteren Planungen.

Bereits fertig ausgebaut mit „FTTC“ (VDSL Ausbau), dem Glasfaseranschluss von der Vermittlungsstelle bis zum Kabelverzweiger mit einer erreichbaren Bandbreite von 50 bis 64 MBit/s, sind sechs Orte: Gevelsdorf, Hasselsweiler, Hompesch, Müntz, Ralshoven und Spiel. Aktuell im Ausbau befinden sich Titz (Mitte), Opherten, Kalrath, sowie Rödingen / Höllen / Bettenhoven, die Fertigstellung ist sukzessive von August bis Oktober geplant.

Bürgermeister Jürgen Frantzen erinnerte daran, dass man in Titz bereits vor einigen Jahren erkannt habe, dass die Bereitstellung einer möglichst großen Bandbreite einen enormen Standortvorteil biete: „Wir haben mehr als jeder andere aus dem damaligen Förderpaket in den Breitbandausbau gesteckt.“

Die Versorgung sei bereits vor der aktuellen Maßnahme besser als in vielen anderen Kommunen gewesen, aber noch nicht flächendeckend. Nun sehe man sich in der Lage, „sehr, sehr viele weiße Flecken von der Landkarte zu kriegen“. Ein Punkt sei besonders herauszustellen: „Das Ganze geschieht ohne den Einsatz öffentlicher Mittel, es sind keine Steuergelder einzubringen.“

Freilich wäre die Vorleistung der Gemeinde mit der Verlegung von Leerrohren nicht zum Tragen gekommen, hätte nicht die Firma „SOCO Network Solutions GmbH“ die Zusage erteilt, mit ihrem Produkt „DN-Connect“ als Leerrohrnutzer bereit zu stehen. „Der Bedarf an immer mehr Bandbreite hat das Ding zum Fliegen gebracht“, stellte Geschäftsführer Stephan Fuß fest und verdeutlichte den Leistungsvorteil der Glasfaserleitung, die eine Bandbreite von bis zu 400 Mbit/s bei einem FTTH-Anschluss (Glasfaserleitung bis ins Haus) ermöglicht.

Interessant ist diese Option in Neubaugebieten und dort, wo im Rahmen anderweitiger Maßnahmen die Versorgungsleitungen zum Haus offen gelegt werden.

Eingesetzt wird ein Rohrverband mit 24 Mikroröhrchen, die jeweils einem Anschluss zugeteilt sind. Daraus ergibt sich der enorme Vorteil, dass jeder Hausanschluss sein exklusives Kabel hat und somit auch in der „Primetime“, wenn die Anforderungen durch die Benutzer die Spitzenwerte erreichen, die Bandbreite nicht teilen muss, sondern stets das gesamte Volumen zur Verfügung hat.

Der bei dem Treffen charakterisierte Fortgang des Breitbandausbaus markiere einen „guten Tag für die Gemeinde Titz“, sagte Bürgermeister Frantzen.

Die Bundesregierung hat als Maßstab für den Breitband-Ausbau in Deutschland eine Bandbreite von 30 Mbit/s vorgegeben. Bei einem zukünftig flächendeckenden Angebot von 50 bis 64 MBit/s mit der Option auf 400 Mbit/s ist diese Feststellung durchaus zutreffend.

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