Glänzende Aufführung des Overbacher Blasorchesters

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„Sich öffnen der Stille und Nachdenklichkeit”: Der Overbacher Kinderchor präsentiert sich in der abgedunkelten Klosterkirche. Foto: Jagodzinska

Barmen. Ausdrucksstark und lebendig eröffnete das Overbacher Blasorchester unter der Leitung von Stephan Hebeler das „Overbacher Adventssingen” mit der Ouvertüre der „Medieval Suite” von André Waignein in der abgedunkelten Klosterkirche.

Sehr groß war der Andrang beim jährlichen Event, das stets an drei aufeinanderfolgenden Tagen stattfindet.

„Sich öffnen der Stille und Nachdenklichkeit”, ist nach Meinung von Pater Josef Lienhard der Sinn und Zweck eines Adventskonzertes. Seine Kurzpredigt über den „adventlichen Menschen als suchenden Menschen”, in deren Mittelpunkt der russische Schriftsteller Leo Tolstoi stand, diente als Einführung. Deswegen bat er darum, den „sicher wohlverdienten Applaus” der Mitwirkenden für später aufzusparen.

Engelsgleich gesungen

Vor einer Waldkulisse mit blauglänzendem Hintergrund schritten nun feierlich die Sängerinnen des Overbacher Kinderchors mit Teelichtern in Händen ein. Sie sangen engelsgleich in lateinischer Sprache „Rorate caeli” (Tauet Himmel) und „Puer natus in Bethlehem” (Ein Kind geboren...). Weitere Interpreten waren das Overbacher Ensemble, der Junge Chor und Mitglieder des Sinfonieorchesters.

Leiter aller Chöre war Martin te Laak, die Sinfoniemusiker wurden von Ulrike Erdtmann dirigiert. Chöre und Musikensembles präsentierten einzeln, gemeinsam oder in wechselnden Zusammensetzungen ein anspruchsvolles Programm in glänzender Ausführung.

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