Gewittersturm fegt durch das Zeltlager

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Jülich. Die Jugendfeuerwehr Jülich startete unlängst zur ihrem bereits 10. Sommer-Ferienlager. In diesem Jahr ging es für 14 Tage ins rheinlandpfälzische Hauenstein, wie immer unter dem Motto „JF-Jülich op jück“.

Zuvor hatte eine Vorhut, bestehend aus mehreren ehrenamtlichen Jugendwarten, die Zeltstadt vorbereitet und aufgebaut, damit diese dann von insgesamt 31 Kids der Jugendfeuerwehr mit den restlichen Jugendwarten belebt werden konnte.

Nach einem ersten Tag auf dem Zeltplatz, bei dem Gruppendynamik in Form von Vertrauensspielen im Vordergrund stand, erlebten die Jugendlichen und ihre Betreuer jeden Tag ein neues, spannendes Programm oder Ausflüge. Neben dem örtlichen Freibad, welches bei heißen Temperaturen des Öfteren belagert wurde, besuchte man das Technik Museum in Speyer, das Science-Museum Dynamikum in Pirmasens und den Europapark in Rust. Auch ein Besuch in einem Hochseilkletterpark durfte nicht fehlen. Die übrige Zeit verbrachte man mit einer nächtlichen Erlebniswanderung, einem Ausflug zum Abenteuerspielplatz am Teufelstisch, einer Jagd nach Mr. X quer durch Hauenstein sowie immer wieder spannenden Gruppenspielen auf dem Zeltplatz.

Sinn und Zweck dieser jährlichen Ferienfahrt, die für die Betreuer immer wieder eine Herausforderung darstellt, ist es, neben dem Spaß den Zusammenhalt und die Kameradschaft innerhalb der Jugendfeuerwehr Jülich zu stärken. Ob beim Lagerfeuer, beim Abspülen, beim Kochen oder beim Saubermachen; alles wird gemeinsam erledigt. Großer Wert wird hier darauf gelegt, dass die älteren Jugendlichen die jüngeren unterstützen. Dies hat auch in diesem Jahr wieder hervorragend funktioniert.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Ferienfahrt, was alle Kids und Betreuer beim Abschlussgespräch am letzten Abend bestätigten. Um die Fahrt überhaupt unternehmen zu können, hatte die Jugendfeuerwehr Unterstützern gefunden. So hatte der Lions-Club Jülich mit einer Spende geholfen, die Firma Schepanski hatte einen Kühlanhänger bereitgestellt. Ohne diese Hilfe wäre eine solch spannende Ferienfahrt nicht möglich gewesen.

Ein einziger Wermutstropfen bleibt allerdings. Während des Besuchs im Technik-Museum in Speyer zog ein Sturmtief über den Zeltplatz. Während alle Schlafzelte dies Problemlos überstanden, wurden die beiden Aufenthaltszelte der Jülicher Feriengruppe zerstört. Nur durch Improvisation und viel Klebeband und Kabelbinder gelang es, die beiden Zelte provisorisch bis zum Abschluss der Reise noch zu sichern.

Der Verlust der beiden Zelte trifft die Jugendfeuerwehr Jülich sehr hart, da diese immer der zentrale Anlaufpunkt im Zeltlager sind. Hier muss dringend Ersatz beschafft werden. Ein neues Zelt dieser Größe wird allerdings im hohen vierstelligen Bereich liegen. Über finanzielle Unterstützer würde sich die Jugendfeuerwehr freuen.

Weitere Details findet man unter www.jugendfeuerwehr-juelich.de.

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