Gewerkschafter bricht Lanze für die Kohle

Von: Kr.
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Jubilarehrung war der wichtigste Punkt der Mitgliederversammlung der IGBCE-Ortsgruppe Inden-Lucherberg. Foto: Kròl

Inden-Altdorf/Alsdorf. „Ihr zeigt, dass es wichtig ist, Mitglied einer Solidargemeinschaft zu sein. Herzlichen Dank für eure Treue“, wandte sich Jörg Erkens vom Vorstand der IG Bergbau, Chemie, Energie Bezirk Alsdorf, an die zahlreichen Jubilare, denen zu Ehren sich die Mitglieder der Ortsgruppe Inden-Lucherberg in der Bürgerhalle Inden/Altdorf eingefunden hatten.

Seit vielen Jahren ist es Tradition langjährige Mitglieder bei einer Mitgliederversammlung besonders zu ehren. Zu dieser Feierstunde, die musikalisch vom Musikzug der Löschgruppe Luchem der Freiwilligen Feuerwehr Langerwehe untermalt wurde und mit einem guten Essen und in gemütlicher Runde endete, hieß Helmut Jopek, Vorsitzender der Ortsgruppe die Kolleginnen und Kollegen willkommen.

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und Jörg Erkens nahm der Vorsitzende die Ehrung vor. Doch zuvor nahm Erkens kurz Stellung zur Situation in der Gewerkschaft. Es gebe Licht und Schatten, so betonte er. In diesem Jahr aber habe man Grund zur Freude, denn die Gewerkschaft blickt auf 125jähriges Bestehen zurück. Viel, so betonte er, habe man in dieser Zeit erreicht.

Vor 125 Jahren bestimmten die Arbeitgeber den Lohn, es fehlte eine Krankenversicherung, es gab keinen Urlaub und auch an Ruhegeld war nicht zu denken. All dies und noch vieles mehr habe die Gewerkschaft für ihre Mitglieder durchsetzen können und heute liege der tarifliche Standard höher als der gesetzliche. Er ging auch auf die derzeitige Situation im Berbau ein.

„Es kann nicht angehen, dass Deutschland vergisst, dass ihr Jahrzehnte für Wohlstand gesorgt habt. Ihr habt dafür gesorgt, dass in unserem Land das Licht nicht ausgeht“ meinte er und sprach damit die heiß diskutierte Kohleabgabe an. „Wir müssen wachsam bleiben, dass nicht nur auf Ökostrom gesetzt wird. Die Braunkohle sichert Arbeitsplätze“, schloss er und appellierte an die Mitglieder: „Die Gewerkschaft muss schlagkräftig bleiben.“

Im Anschluss an seine kurze Ansprache wurden Markus Graff, Ralf Klemm, Ruth Koch-Gräfner, Artur Landvogt, Jürgen Schulz, Alwin Sprünker, Egon Stegh, Horst Waschinski, und Markus Wirth für 25 jährige Zugehörigkeit zur IGBCE geehrt. 40 Jahre halten Wilfried Dederichs, Horst Korte, Alfred Laws, und Peter Troike der Gewerkschaft die Treue und bereits seit 50 Jahren Friedhelm Brauweiler, Gerhard Iffländer, Matthias Offergeld, Heinrich Rimark und Adam Tüscher. Sogar seit 60 Jahren gehören Werner Freialdenhoven, Lambert Keil und Franz Schnock der Gewerkschaft an.

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