Jülich - Gewerbetreibende planen Portal „meinjülich.de“

Gewerbetreibende planen Portal „meinjülich.de“

Von: Kr.
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Alexander Derichs (l.) und Wolfgang Hommel stellten das Portal „meinjülich.de“ vor.
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Sie standen Rede und Antwort zum geplanten Internetportal „meinjülich.de“: Franz Anton Derichs (v.l.), Alan Kaussen und Alexander Derichs. Foto: Kròl

Jülich. „Jülich als Einkaufsstadt geht online – Gehen Sie mit.“ So lautete die Aufforderung an Jülicher Gewerbetreibende auf einer Informationsveranstaltung im Technologiezentrum. Die Werbegemeinschaft Jülich hatte dazu mit der Medienagentur Looping eingeladen.

Immer mehr Menschen sind online, heute ist an der Tagesordnung, im Internet einzukaufen. Das wirkt sich auf den lokalen Handel aus, doch das biete auch Chancen, erklärte Wolfgang Hommel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Jülich. Deshalb gelte es, mit der Zeit zu gehen.

So wurde in Zusammenarbeit mit der Medienagentur ein Internetportal entwickelt, auf dem sich Jülicher Geschäftsleute, Handwerker, Gewerbetreibende, Dienstleister und Händler präsentieren können. „Wir wollen nicht in Konkurrenz mit Amazon und anderen Internethändlern treten. Es soll vielmehr eine Werbeplattform sein, auf der wir gemeinsam zeigen können, was unsere Stadt zu bieten hat“, verdeutlichte Hommel bei der Begrüßung.

So soll demnächst der Kunde zu Hause einen virtuellen Schaufensterbummel durch Jülich unternehmen können und sehen, was die Stadt zu bieten hat, welche Aktivitäten laufen, welche Angebote es gibt und mehr.

Über „meinjülich.de“ kommt er auf die Startseite. Dort kann er Angebote anklicken, Anbieter oder Saisonales. Über die Angebote, die ihn vielleicht interessieren und die vom Auto bis zu Lebensmitteln reichen sollen, gelangt der Nutzer auf die Profilseite des Anbieters und erfährt Wissenswertes wie diesen oder seinen Service.

Natürlich kann er darüber auch Kontakt aufnehmen oder Bestellungen aufgeben. Ganz individuell und ganz persönlich kann der Anbieter seine Seiten gestalten, wobei - falls nötig - die Agentur mit Rat und Tat zur Seite steht.

„Es geht darum zu zeigen, was Jülich zu bieten hat. Der Nutzer kann die Stadt entdecken, ohne vor die eigene Haustür zu treten“, erklärt Franz Anton Derichs von Looping.

Und er unterstreicht: „Wir sind schneller als Amazon. Sie brauchen nicht auf ihr Paket zu warten. Sie gehen nicht zur Post, sondern holen es im Geschäft ab.“

Mindestens 30 Anbieter sind nötig

30 Anbieter wären zunächst nötig, um mit diesem Portal ins Netz zu gehen, 60 wären realistisch und 90 wären das Fernziel, erklärte er weiter. „Hier bin ich gerne – hier kaufe ich ein“, lautet der Slogan, mit dem das Portal den Kunden die Stadt näher bringen will.

„Auch wir Händler tragen Verantwortung für unsere Stadt. Wir zahlen Steuern, wir unterstützen Vereine, schaffen Arbeitsplätze und pflegen mit unseren Veranstaltungen das Image der Stadt“, erinnerte Hommel, der mit Ale-xander Derichs das Portal vorstellte. Diese Plattform, so meint er, bringe die Stadt näher zum Kunden, damit er bei einer Kaufentscheidung auch einmal an seine Stadt denke. Hommel betonte weiterhin, dass die Plattform nur als gemeinsame Aktion funktionieren könne und alle gemeinsam daran arbeiten müssten.

Die Idee scheint auf einem guten Weg zu sein, denn bei der gut besuchten Veranstaltungen entschlossen sich 15 Händler spontan zur Teilnahme. Etliche andere schienen nicht abgeneigt. Wenn alles gut läuft, so hoffen Agentur und Werbegemeinschaft, könne „meinjülich.de“ im ersten Quartal 2014 ans Netz gehen.

Die Kosten für die Teilnahme betragen für die Einrichtung der Seite 100 Euro je Teilnehmer. Weiterhin beläuft sich der Monatsbeitrag auf 50 Euro für Mitglieder der Werbegemeinschaft und 80 für Externe.

Die Agentur Looping als Betreiber wird die Schulung und Einrichtung übernehmen und darüber hinaus den einzelnen Teilnehmern bei Bedarf hilfreich zur Seite stehen.

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