„Gevenicher Jekke“: Sitzungskarneval vom Feinsten

Von: Kr.
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Der ganze Stolz der „Gevenicher Jekke“ ist ihre Seniorengarde, die gleich zwei Mal auf der Bühne stand. Foto: Kròl
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Sitzung Gevenicher Jekke das Tanzpaar der Garde Steffi Schrade und Patrick Küven

Gevenich. „Einfach Spitze“, war die einhellige Meinung der zahlreichen Gäste bei der Kostümsitzung der KG „Gevenicher Jekke“. Mächtig hatte sie sich ins Zeug gelegt, um ein ansprechendes Programm mit zahlreichen Spitzenkräften des rheinischen Karnevals auf die Beine zu stellen. Doch auch aus den eigenen Reihen hatte man einiges zu bieten.

Besonders stark ist die KG im tänzerischen Bereich. Dies wurde schon gleich zu Beginn, nachdem der Elferrat unter der Führung von Sitzungspräsident Willibert Maaßen gemeinsam mit dem Trommler- und Pfeifercorps Kofferen Einzug gehalten hatte, deutlich. Die Jugend- und Juniorengarde sowie Solomariechen Michell Strömer boten mit über 20 jungen Tänzerinnen in den KG-Farben Rot-Weiß ein prächtiges Bild. Stürmisch wurden ihre Darbietungen vom Publikum gefeiert.

Nicht weniger gut kam die Seniorengarde der KG an. Sie stand dann noch ein weiteres Mal mit einem Showtanz auf der Bühne und entführte die Zuschauer zu einem Maskenball.

Eine tolle tänzerische Leistung brachte das KG-eigene Tanzpaar Steffi Schrade und Patrick Küven.

Und weiter ging es mit der Frauentanzgruppe der KG, die sich ganz orientalisch in Schleiergewändern gab und einem Bauchtanz vorführte.

Piloten und Stewardessen

Mittlerweile unterhält die KG sogar eine eigene Fluglinie und dort, da konnten sich die Reisenden sicher sein, wurde nicht gestreikt. Fesch in Uniformen als Piloten und Stewardessen stellte sich das Männerballett dem Publikum. Zwischen diesen Darbietungen erlebten die Närrinnen und Narren, die allesamt bunt kostümiert in der Bürgerhalle erschienen waren, Sitzungskarneval vom Feinsten.

Als Eisbrecher hatten sich die „Fanfaren Weisweiler“ angesagt, die mit heißen Rhythmen mächtig einheizten. Wahre Lachsalven löste „Die Erdnuss“ Stefan van den Eertwegh aus. Er geriet über seine Tiergeschichte selbst so ins Lachen, dass er fast die Pointe geschmissen hätte. Doch ein Profi wie er, kriegt immer noch die Kurve und reißt sein Publikum mit. Nur ungern ließen die Gevenicher ihn wieder ziehen.

Stürmische Szadtgarde

Zur Gevenicher Sitzung und fast schon unter der Kategorie Eigengewächse einzuordnen, ist die Linnicher Stadtgarde. In voller Besetzung, angeführt von Kommandant Uli Meuser, stürmten sie den Saal. Eine feste Bank im rheinischen Karneval ist Jürgen B. Hausmann, der aus Aachen angereist war und seinem Ruf wieder alle Ehre machte.

Und zum guten Schluss gab es dann noch reichlich Musik mit den „Kolibris“ und ihren kölschen Tön sowie der Gruppe „Hätzblatt“.

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