Gesellschaftlicher Weihnachtsswing unter Palmen

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Jülich. Mit ihrem swingenden, warmen, melodischen Sound verbreitet die Cologne Jass Society eine weihnachtliche Stimmung am Sonntag, 11. Dezember. Zum 2. Advent präsentiert die Gesellschaft ihr vielseitiges Repertoire auf Einladung des Jülicher Jazzclubs ab 11 Uhr im Technologiezentrum Jülich, Karl-Heinz-Beckurts-Straße.

Der Eintritt kostet 8 Euro, 5 Euro ermäßigt. Karten sind im Vorverkauf im Musikstudio Comouth, Große Rur-straße 72, erhältlich. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

In der Besetzung Christoph Schneichel (Trompete, Flügelhorn), Hans Naujokat (Klarinette, Alt- und Sopransaxophon), Jochen Kruse (Posaune, Bandleader), Jochen Solbach (Kontrabass), Klaus Diemer (Banjo, Gitarre) und Arthur Osiewatsch (Klavier) sorgen die Musiker dafür, dass dieser Sonntagvormittag jazzig-adventlich gestaltet wird. Vor allem der Pianist als gelernter Organist und Kirchenmusiker verspricht besinnlichen Jazz.

Der Name ist Programm: Das Wort „Jass” in der alten Schreibweise aus den Anfängen dieser Musik soll darauf hinweisen, dass sich die Band seit ihrer Gründung im Jahr 1982 zu den Wurzeln des traditionellen Jazz hingezogen fühlen. An diese Tradition will die „Cologne Jass Society” ganz bewusst anknüpfen, aber stets mit dem Wissen, wie sich seitdem der Jazz weiter entwickelt hat. Dazu gehört auch, dass das Spiel der Cologne Jass Society sich nicht nur auf die Wahrung des „klassischen” Jazz beschränkt.

Das musikalische Spektrum der Cologne Jass Society ist breit angelegt und vielseitig. So spielen die Musiker mit dem größten Vergnügen Stücke aus dem alten New Orleans wie den „Chimes Blues” von King Oliver und die „Bourbon Street Parade”, aber auch Titel, die durch weiße Dixielandbands im Umfeld von Chikago populär geworden sind wie den „Original Dixieland Onestep” und „Fidgety Feet”.

Zu ihrem Repertoire gehören ebenso auch Evergreens aus Musical und Film, darunter „Down Among The Sheltering Palms” aus „Some like it hot”. Auch Duke Ellington und sein Altsaxophonist Johnny Hodges inspirieren die Formation, durch sie bekannt gewordenen Titel zu spielen: „Harlem Bound”, „Mood Indigo”, „Rent Party Blues” sind einige Beispiele. Aber auch die Blütezeit des Revival in Europa mit Chris Barber, Acker Bilk und Sidney Bechet hat musikalische Spuren bei der Cologne Jass Society hinterlassen.
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