Geschirr und Wildholzmöbel beim Kunsthandwerkerinnenmarkt

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Diesmal findet der Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich sogar an zwei Tagen statt. Für jeden Besucher ist etwas dabei. Foto: Stadt

Jülich. Kunsthandwerk bedeutet mehr als Kunst in Bildern, Skulpturen und Schmuck, nämlich künstlerisches Handwerk für die praktischen Seiten des Lebens.

So können die Besucher des 20. Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarktes am 15. und 16. Juni, erstmals an zwei Tagen, zwischen 11 und 18 Uhr auf dem Schlossplatz in Jülich nicht nur Schönes zum Ansehen, sondern auch Nützliches für Haus und Garten erwerben.

„Der Markt zeigt auch dieses Jahr wieder die ganze Bandbreite an Kunsthandwerk. Vom fein geschmiedeten Ring bis hin zum robusten Schrank und selbst hergestellten Schuhen ist alles dabei“, beschreibt Katarina Esser, die zuständige Dezernentin der Stadt, den Markt umfassend.

So finden die Besucher und Besucherinnen an den 240 Ständen neben diesen auch viele andere Gewerke wie handgefertigte Möbel und Lampen für den Wohnbereich, Schüsseln und Geschirr für die Küche oder aber auch Kacheln und Co. für das neue Badezimmer.

Schalen und andere kleine Helfer für die Küche stellt Silvia Hamacher her. Aus weichem Holz drechselt und gestaltet sie in zahlreichen Brauntönen und sämtlichen Holzarten kunstvolle Schalen, Dosen, Tabletts, Schreibgeräte, Schneidebretter und Flaschenöffner in den unterschiedlichsten Größen.

Geschirr von modern bis ländlich halten viele der Keramikerinnen in den verschiedensten Farben bereit. Von Braun über Rot bis hin zum zarten Grün sind alle Farben vertreten.

Die passenden Schränke um all die Kostbarkeiten aufzubewahren bringt Anna Siotto mit. Ihre Sargmöbel dienen oftmals als Schrank für Geschirr oder Kleider, bis sie nach Jahrzehnten dann für die letzte Reise mit ein paar einfachen Handgriffen zum Sarg werden.

Schönes und Nützliches aus Holz und für den Garten bringt hingegen Ulla Klerlein mit. Ihre behandelten und unbehandelten Wildholzmöbel geben den persönlichen Charakter des Baumes wieder, aus dem sie geschaffen worden sind.

Tische, Stühle und Bänke in den verschiedensten Formen fügen sich stilvoll in jeden Garten und jedes Haus. Aber, was ist ein Garten ohne das passende Grün. Kunterbunte Zierpflanzen oder nützliche Kräuter für jede Küche gibt es in der Grünen Ecke des Kunsthandwerkerinnenmarktes und gehören in jeden Garten.

Und um sich in deren Zubereitung inspirieren zu lassen bietet die ein oder andere Kunsthandwerkerin auch feine Chutneys, Öle oder Aufstriche an.

Ob auf der Suche nach etwas Bestimmtem oder um einfach nur ein bisschen zu stöbern, ob etwas Nützliches oder wenns auch nur zur Zierde ist, der Kunsthandwerkerinnenmarkt hält, so Dezernentin Esser, auf dem Schlossplatz, für jede Besucherin und jeden Besucher etwas bereit.

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