Gesamtschule: Bürgermeister erwartet ein Einlenken der CDU

Von: ojo
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Wolfgang Witkopp setzt voll un
Wolfgang Witkopp setzt voll und ganz auf die Gesamtschule.

Linnich. In der Gesamtschulfrage steht der Linnicher Bürgermeister Wolfgang Witkopp noch unverrückbarer hinter der vertikale Gliederung als je zuvor. „Ich habe aus dem Landtag Signale wahrgenommen, dass nun auch die CDU komplett für eine Änderung des Schulgesetzes und eine vertikale 3-3-Gliederung (je drei Unterstufenparallelklassen in Linnich und Aldenhoven) stimmen wird.”

Damit wäre der Lösung offiziell der Weg bereitet, von der sich nicht nur der Linnicher Verwaltungschef die größte Attraktivität und den stärksten Zulauf zu der neuen Schulform im Nordkreis erhofft. Mit der Entscheidung im Landtag rechnet Witkopp ebenfalls mit einem Einlenken der Linnicher Christdemokraten. Die hatten sich in der jüngsten Schulausschusssitzung noch der Stimme enthalten und wollten abwarten.

Gedanklich zweigleisig fahren noch die Schulkonferenzen in Linnich. Realschule und Gemeinschaftshauptschule hätten sich ähnlich wie die Realschule Aldenhoven gegen die Gesamtschule ausgesprochen, sagt der Bürgermeister. Ungeachtet dessen haben beide „sehr konstruktiv” an der Entwicklung des pädagogischen Konzepts der Gesamtschule mitgewirkt. Diese inhaltliche Basis wird in der Sondersitzung des Stadtrates am 20. November im Gesamtschulpaket verabschiedet - inklusive Raumkonzept. Eine Grundsatzentscheidung trifft der Stadtrat schon morgen ab 18 Uhr.

Dass durch die (angenommene) Änderung des Schulgesetzes und die Aufhebung der Festlegung in puncto Gliederung der Gesamtschule das anstehende Moderationsverfahren beim RP entschärft wird, glaubt Witkopp nicht. „Ich rechne eher damit, dass die Kritik heftiger wird.” Gegen eine horizontal gegliederte Gesamtschule hätten sich vor allem die Jülicher Gymnasien eine stärkere Position ausgerechnet, so Witkopp.

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