Linnich - Gesamtschule Aldenhoven-Linnich ist seit 100 Tagen in Linnich

Gesamtschule Aldenhoven-Linnich ist seit 100 Tagen in Linnich

Von: Kr.
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Großes Interesse fanden beim Rundgang zur Eröffnung des Schulstandortes Linnich der GAL vor allem die Fachräume, wie hier der Chemie- und Biologieraum. Foto: Kròl
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Bevor die Gäste ihren Rundgang unternahmen, blieb für die Jugendlichen noch genügend Zeit für eine Runde Kicker in der hell und freundlich gestalteten Mensa der Schule. Foto: Kr.

Linnich. „GAL“ – diese Initialen stehen für Gesamtschule Aldenhoven-Linnich. Doch noch lieber übersetzen das Lehrerkollegium und die Schüler und Schülerinnen das mit „Gemeinsam – aktiv – lernfreudig“ als Schulmotto. Und gemeinsam will man diesen Weg gehen, auch wenn die Schule auf zwei Standorte aufgeteilt ist.

Man ist auf einen guten Weg. Da sind sich alle Beteiligten sicher. So gab sich die Schule, die zwar noch jung an Jahren ist, sehr selbstbewusst bei der offiziellen Eröffnungsfeier am zweiten Schulstandort in Linnich.

Vor drei Jahren ist die GAL mit der ersten Jahrgangsstufe in Aldenhoven gestartet. Die Schüler der ersten Stunde besuchen mittlerweile die achte Klasse und sind nun nach Linnich umgezogen, wo Jahr für Jahr weitere Jahrgangsstufen hinzukommen. Und es klappt hervorragend, auch die Kooperation mit der Hauptschule, mit der man sich noch die Räume teilt, und mit der Realschule in direkter Nachbarschaft.

Die ersten 100 Tage haben das bewiesen, sagen die Verantwortlichen unisono. Die Schulleitung fand es an der Zeit, ihre Räume zu öffnen, sich einmal nach außen zu präsentieren und vor allem allen zu danken, die diese neue Schule überhaupt erst möglich machten und sie auf ihrem bisherigen Weg förderten und stützten. In erster Linie galt dieser Dank natürlich der Gemeinde Aldenhoven und der Stadt Linnich, die sich zum Wohle der Schüler und Schülerinnen zusammenschlossen.

Zur Eröffnungsfeier wurden daher besonders Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker und Bürgermeister Ralf Claßen sowie Ratsvertreter und Verwaltungsangehörige der beiden Kommunen begrüßt. Schulleiterin Petra Cousin stellte die Einrichtung kurz vor. „Unsere Schule ist eine Schule, die sich Zeit für jeden Einzelnen nimmt, kooperatives Lernen hat einen zentralen Stellenwert. Es ist die Vielfalt und Unterschiedlichkeit, die ein Team voranbringt“, erklärte sie und schloss ihre Begrüßungsworte mit dem Satz: „Das Kind steht im Mittelpunkt unseres Tuns“.

Mit Benjamin Franklin hielt es Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker: „Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“, hatte er gesagt. Linnichs Bürgermeisterin ist sich sicher, dass man diese Zinsen schnell ernten könne. Sie ist sich der Herausforderung bewusst, die Lehrer, Schüler und Eltern durch die beiden Schulstandort zu bewältigen haben. Man habe diese Herausforderung angenommen, und es laufe gut, fand sie.

„Die GAL ist eine gute Schule“, erklärte Schunck-Zenker, ihr Kollege aus Aldenhoven gab ihr da Recht. Man arbeite gemeinsam daran, das Schulprofil zu schärfen. Ralf Claßen wünschte Eltern und Lehrern, das sich ihre Erwartungen erfüllen, und den jungen Menschen eine erfolgreiche und schöne Schulzeit.

Regierungsschuldirektorin Cornelia Ossendorf sah in den beiden Standorten auch eine große Chance. „Wenn ihr nach Linnich kommt, beginnt für euch eine neue Phase und ihr nehmt den Abschluss stärker in den Blick. Nehmt die Herausforderung an. Ihr habt eine gute Schule, an der gute Arbeit geleistet wird“, riet sie den Schülern und Schülerinnen. Dies fanden auch Schulpflegschaftsvorsitzende Bettina Rosarius und der Fördervereinsvorsitzende Lothar Tertel, der als ehemaliger Aldenhovener Bürgermeister die Entstehung der Schulkooperation mit begleitet hatte.

Maßgeblich waren die Schülerinnen und Schüler, die sich auch gerne als „Gallier“ bezeichnen, schon an dieser Feierstunde beteiligt. Mit dabei war „Galleo“, ihr Maskottchen. Er begleitete die Ehrengäste auch bei ihrem Besuch durch die Schule. Dort hatten die Schüler ihre Klassentüren und Fachräume geöffnet und ließen die Gäste ein wenig an ihrem Schulalltag teilhaben, stellten einige Projekte vor, darunter auch die Aufführung eines modernen Märchens. In der neu gestalteten Mensa mit seinem freundlichen Mobiliar und den gemütlichen Sitzecken wartete eine Cafeteria auf die Gäste. Hier verwöhnte die Schulfirma die Anwesenden mit Häppchen. Um im Bild zu bleiben: Die kamen in der GAL auf den Geschmack.

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