Germania will Lehre aus unnötiger Schlappe ziehen

Von: tm
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Seyit Ceylan von Germania Lich-Steinstrass (r.) im Luftduell mit dem Rotter Kevin Mertens. Foto: Günter Kròl

Lich-Steinstraß. Einen Dämpfer kassierte Germania Lich-Steinstraß am achten Spielt in der Landesliga. Auf eigenem Platz unterlag die Mannschaft einem couragiert kämpfenden SV Rott. Dabei wäre deutlich mehr drin gewesen.

Trainer Werner Schönen sprach hinterher von einem verdienten Sieg der Gäste. „Was wir uns vorgenommen hatten, in die Zweikämpfe zu gehen und Laufbereitschaft zu zeigen, das habe ich heute viel zu wenig gesehen.“

Dabei hatte seine Mannschaft durchaus Chancen. Aber erst nach einer guten halben Stunde. Doch Ali Makki (34.), als auch Moritz Kraus (35.)scheiterten kurz hintereinander. Im Gegenteil, ein fragwürdiges Handspiel von Daniel Schmitz bescherte den Gästen einen Elfmeter. Zum Glück für die Germania klatschte das Leder an das Lattenkreuz. Torhüter Robert Gase, der Beste an diesem Tag bei den Hausherren, hätte keine Chance gehabt. Gelegenheiten, sich auszuzeichnen, hatte der Torhüter mehr, als dem Trainer wohl lieb war.

Denn auch bei der Führung für Rott wehrte Gase zunächst ab, aber die Hintermannschaft brachte das Leder dreimal einfach nicht aus der Gefahrenzone, so dass der Rotter Er unhaltbar traf (55.).

Ali Makki hatte danach dennoch noch den Ausgleich für die Platzherren auf dem Fuß, brachte den Ball aus kürzester Distanz aber nicht ins Tor. „Wir haben im Kollektiv versagt“, ließ der Trainer keinen Zweifel an seiner Enttäuschung. „Einige Spieler scheinen mir ein wenig zu zufrieden geworden zu sein ob der elf Punkte. Aber ich sage es noch einmal: Wir spielen in dieser Saison gegen den Abstieg.“

Für Trainer Schönen stimmte gegen den SV die Einstellung nicht. Indirekt lobte er den Einsatzwillen der sehr jungen Rotter Mannschaft, die seinen Spielern den Schneid abgekauft habe. „Die waren zu schlagen heute, aber nur, wenn wir 100 Prozent unseres Potentials auch abrufen.“ Insgesamt sei die Niederlage nicht dramatisch, aber man müsse auch seine Lehren daraus ziehen.

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