Germania Lich-Streinstraß bleibt ein weiteres Jahr in der Bezirksliga

Von: tm
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Beirksliga Staffel 3 :Germania Lich Steinstrass_GKSC Huerth am Ball Felix Keppel, Lich Steinstrass, links Visam Berahmi Mitte :Eren Yasli Huerth.

Lich-Steinstraß. Bereits am vorletzten Tag der Saison hat sich das Schicksal einigermaßen gegen Germania Lich-Steinstraß gewandt. Im Spitzenspiel des 29. Spieltages gelang der Mannschaft gegen den angereisten GKSC Hürth kein Treffer.

Die bis dato auf Platz zwei der Tabelle rangierenden Gäste trafen allerdings auch nicht. Das 0:0 nutzte indes Rheinsüd Köln, die in Langerwehe knapp gewannen und nun zwei Punkte Vorsprung haben auf Lich-Steinstraß. Der Traum vom Aufstieg in die Landesliga im Jülicher Vorort muss damit noch ein Jahr auf seine Erfüllung warten.

Vor dem 28. Spieltag hatte Trainer Jasko Coralic gesagt: „Wir haben es in der Hand, aus eigener Kraft aufzusteigen.“ Dazu waren drei Siege nötig in drei Heimspielen. Das war die Theorie. In der Praxis gewann die Germania das erste Spiel gegen Frechen glatt mit 2:0. Ein Sieg gegen Hürth hätte die Mannschaft auf einen Aufstiegsplatz gehoben. Auf den wollten die Hürther jedoch ebenfalls, und so führten beide Mannschaften einen erbitterten Aufstiegskrimi vor, mit viel Hektik, Dramatik und Theatralik.

Bis zur 60. Minute war es eine Partie, in der die Spielanteile einigermaßen gleichmäßig verteilt waren. Schiedsrichter Michael Erken pfiff anfangs großzügig, beide Seiten stiegen härter ein. Hinzu kamen viele Nicklichkeiten, Ball-wegtreten und übertriebene Schmerzensschreie. Es ging immerhin um viel.

Was dann Felix Keppel zu seinem Foul veranlasste, dass mit Gelb-Rot geahndet wurde, wird immer sein Geheimnis bleiben. Letztlich tat er seiner Mannschaft damit sogar einen Gefallen, denn die Germania spielte ab der 60. Minute deutlich druckvoller und konzentrierter. Aber im Angriff fehlte einfach ein Torjäger mit Instinkt und Durchsetzungsvermögen. Symptomatisch die gute Aktion vom gerade eingewechselten Thomas Mudrack, dessen Schuss knapp ab Hürther Gehäuse vorbei zischte (90.).

„Uns fehlt die Erfahrung, unsere Chancen auch zu nutzen,“ haderte Trainer Jasko Coralic mit dem Schicksal und der Leistung seiner Schützlinge. Er lobte das Spiel, die Kritik war nur unterschwellig zu vernehmen und richtete sich vor allem gegen den Unparteiischen, dessen Fingerspitzengefühl schwach gewesen sei.

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