Germania Lich-Steinstraß steckt tief in der Krise

Von: tm
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Lich-Steinstraß. Langsam wird es eng bei Germania Lich-Steinstraß. Am Ostermontag kassierte die Mannschaft eine saftige 0:5-Schlappe beim Namensvetter aus Teveren. Damit ist die Mannschaft auf Platz 14 in der Tabelle abgerutscht.

„Nach dem 0:2 war mir klar, dass heute nichts mehr geht“, analysierte Trainer Jasko Coralic anschließend. Beide Treffer schoss Alexander Backus (15., 31.), der auch nach dem Wechsel noch das 3:0 für Teveren markierte (61.).

Bis dahin hatte man von den Gästen so gut wie nichts gesehen. Eine Chance aus der ersten Hälfte resultierte nach einem Freistoß von Markus Neuber, mehr war nicht. „Alles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir nicht umgesetzt.“ Das Fazit vom Trainer klang ernüchtert.

Dabei gestand er einzelnen Spielern durchaus läuferischen und kämpferischen Einsatz. Gleichzeitig erkannte der erfahrene Trainer aber auch, dass einige den wachsenden Druck nur schwer verkraften. Es gärt bei der Germania.

So fielen die Treffer 4 (78. Mezghrani) und 5 (82. Back, Foulelfmeter) zwangsläufig, weil die Geschlossenheit bei Lich-Steinstraß weg war. Der Trainer will dem Druck auf der Mannschaft energisch entgegen treten. „Ich verlange jetzt von jedem Spieler Gefolgschaft und Unterordnung. Ich akzeptiere nicht, dass jetzt unsere gute Moral aus der Hinrunde einfach so runter gehen soll.“

Deshalb erwägt Jasko Coralic personelle Konsequenzen gegen alle Unruhestifter in der Mannschaft. Einer, den es treffen kann, ist Ali Makki, der derzeit mit seinem Trainer überkreuz liegt und gegen Teveren auch die Bank drücken musste. Ob weitere Konsequenzen drohen, ließ Coralic derzeit offen.

Von Vorteil für Germania Lich-Steinstraß ist derzeit noch, dass die Mannschaft zwei Spieltage im Rückstand ist. Den Vorteil muss die Mannschaft allerdings auch nutzen.

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