Lich-Steinstraß - Germania Lich-Steinstraß gewinnt eigenes Sommerturnier

Germania Lich-Steinstraß gewinnt eigenes Sommerturnier

Von: hfs.
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Die Schlüsselszene des Spiels: Felix Keppel (r.) erläuft den Rückpass von Jülichs Hermanns, schiebt anschließend zum 1:2 ein.

Lich-Steinstraß. Der Cup bleibt zu Hause. Mit einem glücklichen 6:5-Sieg nach Elfmeterschießen gegen die Jülicher „Zehner“ sicherte sich Germania Lich-Steinstraß den Sieg im 22. Sommerturnier. Dafür gab es 1000 Euro Siegprämie, die unglücklich unterlegenen Jülicher konnten sich noch über 500 Euro freuen.

Als Schiedsrichter Schreckenberg am Finaltag das Endspiel um den 22. Sommercup im Möhnewinkel anpfiff, hatte sich mit rund 300 Zuschauer eine tolle Kulisse eingefunden, die im Anschluss auch spannende und umkämpfte 90 Minuten erlebten – inklusive Elfmeterkrimi. Die Jülicher „Zehner“, in dieser am Wochenende beginnenden Fußballsaison als Aufsteiger in der B-Liga aktiv, zeigten keinerlei Respekt vor der zwei Klassen höher agierenden Germania. Im Gegenteil, die Mannschaft von Spielführer Giovanni Ascione drängte direkt die Germania in die eigene Hälfte, unterband jeglichen Kombinations-Fußball des Absteigers. So spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Der erste Torschuss von Felix Keppel (22.) stellte Jülichs Keeper Dirk Räder vor keinerlei Probleme.

Wie sehr sich beide Seiten neutralisierten verdeutlichte die erste Ecke des Spiels, die erst in der 27. Minute für die Germania angezeigt wurde. die in der 33. Spielminute eiskalt erwischt wurde. Aus dem Nichts ließ Besim Hoti einen 30-Meterschuss ab, Germania-Keeper Nick Jansen war die Sicht versperrt, es hieß 1:0 für den SCJ. Den möglichen Ausgleich hatte Keppel auf dem Fuß. Doch seinen Gewaltschuss entschärfte Räder bravourös (37.). Und mit dem Pausenpfiff fiel fast das 2:0. Doch Alfred Gases Schuss konnte Jansen noch in letztere Sekunde um den Pfosten lenken.

Dafür zielte Gase dann in der 52. Minute besser. Aus dem Gewühl traf er zum 2:0 (52.) für die „Zehner“, die anschließend etwas abbauten, wobei die Germania meilenweit von ihrer Spielform entfernt war, die sie in dem Einlagespiel gegen die U-23 von Alemannia Aachen gezeigt hatte. Kein Druck, wenig Laufbereitschaft, so gut wie kein Kombinations-Fußball. Die Schlüsselszene im hart umkämpften Derby erlebten die Zuschauer in der 65. Minute. Hermanns Rückpass auf Keeper Räder geriet zu kurz, Felix Keppel ersprintete sich den Ball, umkurvte Jülichs Torhüter und schob seelenruhig zum 1:2 ein.

Doch wer nun den Lich-Steinstraßer Druck erwartet hatte, sah sich getäuscht. Jülich hatte die Partie im Griff, bis zur 89. Minute. Da achtete wiederum keiner auf Keppel. Aus der Drehung traf er aus gut zehn Meter zum viel umjubelten 2:2-Ausgleich. Jetzt musste das Elfmeterschießen entscheiden, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Gleich den ersten Strafstoß setzte der Germane Neuber gegen den Pfosten, der Jülicher Krügermeier verschoss ebenso wie anschließend Voike für den SCJ beziehungsweise Zöller für den Cup-Verteidiger. Als dann der Jülicher Rasalingam den achten Strafstoß vergeigte, hatte es Daniel Schmitz in der Hand, die Siegprämie für seine Mannschaft zu sichern. Und der stellvertretende Spielführer traf sicher, es hieß 6:5 für Lich-Steinstraß.

Überschwänglicher Jubel begleitete anschließend die Siegerehrung, die Schirmherr Mike Schmitz mit Vorstandsmitglied Hildegard Königs vornahm. Dabei blieb der Scheck für den Viertplatzierten im Kuvert. Denn kurz vor dem kleinen Finale hatte Vichttal abgesagt. So konnte nur der Scheck in Höhe von 250 Euro an Schwarz-Weiß Titz übergeben werden. Schmitz dankte nochmals im Namen der Germania allen Teilnehmern für ihr Interesse, nannte ausdrücklich Stadionsprecher Florian Massmann, der in souveräner Weise die Zuschauer auf dem laufenden hielt.

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