Germania Lich-Steinstraß dementiert: „Wir sind nicht insolvent!“

Von: dol
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Lich-Steinstraß. Der FC Germania Lich-Steinstraß hat die Weichen für die Zukunft gestellt: Bei der Jahreshauptversammlung im Lokal „Maiblömche“ wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Dem steht zwar nach wie vor Herbert Königs vor, doch der 2. Vorsitzende Christian Schiefer ließ sich aus familiären Gründen nicht mehr wiederwählen. Seinen Posten bekleidet nun Klaus Hess.

Christian Schiefer bleibt dem Verein aber als Fußball-Obmann für die 1. und 2. Mannschaft erhalten. 1. Geschäftsführer bleibt Michael Breuer, den Posten des 2. Geschäftsführers übernimmt Manuel Steinberg. Die Kassierer heißen Daniel Schmitz und Christopher Braun.

„Der neue Vorstand ist eine gute Mischung aus Jung und Alt“, resümierte Christian Schiefer. Die Altlast des FC Germania, nur wenig junges Blut in die Vereinsarbeit einbinden zu können, scheint damit vorerst entschärft worden zu sein. Dafür spricht auch, dass die 1. Mannschaft geschlossen an der Versammlung teilnahm und sich einige Spieler auch für Aufgaben im erweiterten Vorstandes gewinnen ließen. Mit einem seit einiger Zeit kursierenden Gerücht räumte Christian Schiefer nach der Versammlung rigoros auf: „Wir sind nicht insolvent!“

Nicht auf Rosen gebettet

Die Germania werde „auch im nächsten Jahr eine landesligataugliche Mannschaft an den Start bringen“, versprach der Obmann. Der Verein sei zwar – wie viele andere Clubs auch – finanziell nicht auf Rosen gebettet, doch eine Pleite sei keineswegs in Sicht. Das belege auch die Tatsache, dass der Verein nicht auf die Ablösesumme für Fritz Röhl, der im Winter zur Spvg. SW Düren 1896 wechselte, angewiesen ist.

Nachdem Düren keine adäquate Ablösesumme zahlen wollte, hatte Lich-Steinstraß die Freigabe Röhls verweigert. Dieser ist nun bis zum Sommer nicht spielberechtigt. „Das tut mir zwar persönlich leid für den Spieler, aber für die angebotene Summe wollten wir ihn nicht abgeben“, sagte Schiefer zu den Umständen des geplatzten Transfers.

Trotz der Abgänge sei die 1. Mannschaft „qualitativ keinen Deut schlechter als in der Hinrunde“ und insgesamt „gut genug, um die Klasse zu halten“.

Zudem soll in der kommenden Saison versucht werden, wieder eine 1. und 2. Mannschaft zu stellen. Christian Schiefer zeigt sich optimistisch: „Bei uns herrscht Aufbruchstimmung!“

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