Germania erhält Dämpfer zur rechten Zeit

Von: tm
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So viel Einsatz wie hier von Daniel Schmitz (Mitte) gegen Ysuf Duman (r.) hatte sich Germania Trainer von all seinen Akteuren erhofft. Foto: Kròl

Lich-Steinstraß. Der anfängliche Höhenflug von Germania Lich-Steinstraß hat einen Dämpfer bekommen. Ausgerechnet auf eigenem Platz und gegen den Lokalrivalen und Aufsteiger Schwarz-Weiß Düren musste die Germania klein beigeben und verlor 3:4. Bemerkenswert war der Spielverlauf indes allemal.

Denn in der ersten halben Stunde versäumten es die Gastgeber, ihre leichte Überlegenheit in Tor umzumünzen. Sowohl Felix Keppel (32.) als auch Moritz Kraus (33.) waren in ihren Aktionen zu ungenau. Allerdings hatte Düren auch mit Tim Resech einen erfahrenen Keeper mit sehr viel Übersicht zwischen den Pfosten. Statt dessen leitete David Briem die Wende in dieser Partie ein. Sein sehenswerter Volleyschuss ließ jedes Zuschauerherz höher schlagen. „Der Junge hat das Selbstvertrauen und macht das öfter, vor allem im Training“, strahlte SW-Coach Dirk Kalkbrenner hinterher.

Damit hatten die Gäste den Bann gebrochen, die Gastgeber indes spielten wie paralysiert. Bis zur 57. Minute erhöhte Düren auf 4:0. Alles schien entschieden. „Die erfahrenen Spieler von uns haben das sehr schlecht gemacht“, grollte Germanen-Trainer Jasko Coralic. Er bemängelte fehlenden Einsatzwillen und zu wenig Konzentration in seinen Reihen.

In der letzten halben Stunde allerdings wendete sich das Blatt. „Wahrscheinlich hat sich der Gegner einfach nur sicher gefühlt“, relativierte Coralic. Aber seine Spieler wurden deutlich druckvoller, setzten nach und gewannen mehr und mehr ihre Zweikämpfe. Der Anschlusstreffer von Felix Keppel (66.) weckte Hoffnungen, das 2:4 von Kevin Zöller (77.) sorgte bei den Dürener Fans für Stirnrunzeln. Und als Moritz Kraus zum 3:4 traf, lag auf einmal die Sensation in der Luft.

Dazu kam es letztlich nicht, es wäre auch dem Spielverlauf nicht gerecht geworden. „Wir haben 70 Minuten genial gespielt“, freute sich Kalkbrenner, der einräumte: „Es werden auch wieder schwierigere Zeiten für uns kommen.“

Sein Gegenüber Jako Coralic muss jedoch die Niederlage schnell überwinden. „Alle sollten Leistung bringen, tun es aber nicht“, meinte er trocken. Da half es auch nicht, dass der Trainer mit viel Emotionen von der Seitenlinie versuchte, dem Spiel noch eine Wendung zu geben.

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