Gereonsweiler - Gereonsweilers „gute Seele” säubert das Dorf mit 6 km/h

Gereonsweilers „gute Seele” säubert das Dorf mit 6 km/h

Von: Kr.
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Rudi Schmidt Dorfreinigung in
Rudi Schmidt Dorfreinigung in Gereonsweiler

Gereonsweiler. Er und sein kleiner Traktor mit Anhänger gehören zum Dorfbild einfach dazu. Jeder kennt in Gereonsweiler Rudi Schmidt, der jeden Donnerstag mit seinem Untersatz Marke Fahr, Baujahr 1957 und 11 Pferdestärken, unterwegs ist, um im Auftrag der Stadt Linnich in seinem Heimatdorf für Sauberkeit zu sorgen.

Gegen ein kleines Entgelt leert der rüstige 75-Jährige die Mülleimer an Bushaltestellen, dem Friedhof oder vor der Bürgerhalle. Er hält die Plätze sauber und sieht überall nach dem Rechten. Dabei werden so ganz nebenbei auch Dinge erledigt, die nicht zu seinem Aufgabenbereich gehören, denn Rudi Schmidt ist daran gelegen, sein Dorf und die Straßen sauber zu halten. „Mir liegt eben mein Dorf am Herzen”, sagt Schmidt.

So hat er vor einigen Jahren „In der Nachtigall” mit Freunden das Kastanieneck aufgebaut und dort Bänke und Tische errichtet. Auch heute sorgt er mit seinen Nachbarn noch dafür, dass dort alles sauber ist. Auch beim Bau der Bürgerhalle war er mit von der Partie. Dabei ist er noch nicht einmal ein gebürtiger „Willer”, sondern erblickte als Bauernsohn in der Eifel das Licht der Welt.

Daher rührt wohl auch seine Liebe zu Landmaschinen, denn neben seinem kleinen Fahr, besitzt er noch einen „Güldner” aus der G-Serie, Baujahr 1969. Er verfügt nicht nur über 35 Pferdestärken, sondern auch über ein Verdeck, und deshalb kommt er bei schlechtem Wetter zum Einsatz. Liebevoll hat Rudi Schmidt in unzähligen Arbeitsstunden seine Traktoren restauriert. Außerdem ist er stolzer Besitzer von drei Planwagen. Und für ihn gibt es nichts Schöneres, als bei schönem Wetter mit Familie und Freunden mit Traktor und Anhänger Fahrten zu unternehmen oder an den Treffen der Treckerfreunde Körrenzig teilzunehmen.

Für ihn und Ehefrau Wilma, durch die er nach Gereonsweiler kam, ist es eine Selbstverständlichkeit, sich im Dorf zu engagieren. So sind beide in diesem Jahr zum zweiten Mal Schützenkönigspaar der Gereon-Bruderschaft. Vor genau 50 Jahren repräsentierten sie die Bruderschaft zum ersten Mal.
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