Gepanzerte Autos für das Jülicher Forschungszentrum

Von: red
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Jülich. Das Forschungszentrum Jülich (FZ) wird ab sofort mit gepanzerten Fahrzeugen bewacht. Das bestätigte die Sprecherin des FZ, Anne Rother, auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Grund sei die Verschärfung der Sicherheitsauflagen durch die Aufsichtsbehörden, in Nordrhein-Westfalen ist dies das Wirtschaftsministerium. Die Sicherheitsauflagen gelten für alle atomaren Zwischenlager in Deutschland, also auch in Jülich.

„Das FZ beschäftigt einige Mitarbeiter, deren Aufgabe die Bewachung der gefährlichen Stoffe ist, die auf dem Campus verwendet oder gelagert werden, darunter auch radioaktive Abfälle”, sagte Rother weiter. Unter diesen Mitarbeitern seien seit 1996 auch wenige Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, denen „demnächst (...) auch gepanzerte Fahrzeuge für ihre Arbeit zur Verfügung stehen”, erklärte Rother.

Überdies bestätigte das FZ auf Anfrage unserer Zeitung zwei Störfälle. Am 18. bzw. 19. August sei infolge eines starken Unwetters Feuchtigkeit in den Behälterraum eingedrungen, in dem der alte Forschungsreaktor steht. Zwischen dem 19. und 21. August dann gab es am Druckschalter eines Castorbehälts eine Fehlermeldung. Beide Störfälle seien der Aufsichtsbehörde gemeldet worden und von geringer sicherheitstechnischer Bedeutung gewesen, sagte Rother. Eine Gefährdung der Allgemeinheit habe nicht bestanden.

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