Aldenhoven - Generationswechsel bei Aldenhovens Ringern

Generationswechsel bei Aldenhovens Ringern

Von: hfs.
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Alle Ringer und die Verantwortlichen freuen sich mit dem neuen TuS-Trainer Mohamed Zeggai (vorne, 2.v.l.) auf die neue Bezirksliga-Saison, die am 22. August mit dem Heimkampf gegen den RC Merken II beginnt. Foto: hfs.

Aldenhoven. Bei der 1969 gegründeten Aldenhovener Fachschaft Ringen gibt es einen Generationenwechsel. Nachdem Karl-Heinz Ruch Jahrzehnte lang an vorderster „Front“ als Trainer für die Ringer zur Verfügung gestanden hatte, trat der 59-Jährige nun ins zweite Glied.

In der Ringersaison, die am 22. August mit einem Heimkampf gegen den RC Merken II beginnt, wird als neuer Trainer Mohamed Zeggai (29) auf der Bank sitzen.

„Wir machen einen totalen Schnitt, wenn man so will, einen Generationswechsel. Was aber nicht heißen soll, dass die bisherigen Verantwortlichen außen vor sind“, unterstrich erster Vorsitzender Norbert Westmark, der froh ist, dass Namen wie Kalle und Lothar Ruch, Wilfried Colling oder Reiner Basner weiterhin zum Wohl des TuS arbeiten. „Aber eben mehr im Hintergrund“, sagte Westmark.

Der Vorsitzende konnte seinen Stolz nicht verbergen, als er anlässlich der Saisoneröffnung den neuen Ringer-Kader präsentierte. „Insgesamt stehen uns 23 Ringer in den sieben Gewichtsklassen zur Verfügung.“ Trainer Mohamed Zeggai ergänzte, „dass in den letzten Jahren noch nie so viele Athleten zur Verfügung standen“.

Der 29-jährige Zeggai stand jahrelang für den TuS Aldenhoven auf der Ringermatte. Viele Erfolge konnte er verbuchen, ehe es ihn vor drei Jahren beruflich nach München zog. Aber auch dort blieb er seinem Sport treu, ging für den Landesligisten SC Isaria Unterföhring auf die Matte. „Und jetzt bin ich zurück, stelle mich wieder in den Dienst des TuS, was mir Freude und Ehre zugleich ist.“

Damit konnte er sich auch damit anfreunden, den Generationenwechsel im Übungsbetrieb an vorderster Stelle zu übernehmen. Zu den Zielen in der Bezirksliga gab er sich bescheiden. „Wir wollen unseren Zuschauern gute Kämpfe liefern, auf jeden Fall ganz oben mitringen. Was dann dabei herausspringt, werden wir sehen, denn schließlich wird es nicht einfach, bei einer so starken Konkurrenz mit einer völlig neuen Truppe auf die Matte zu gehen.“

Wenn Zeggai von Konkurrenz spricht, nennt er KSV Euskirchen, KSV Germania Krefeld II oder auch Nachbarn wie Merken II oder den TKV Hückelhoven. „Auf jeden Fall werden wir einige gute Lokalkämpfe erleben“, freute sich auch Norbert Westmark auf die neue Saison. Die beginnt am Freitag, 22. August, 19.30 Uhr, mit dem Heimkampf gegen den RC Merken II.

Immer freitags geht es dann zu Hause in der Sporthalle Schwanenstraße weiter. Dort hoffen die Verantwortlichen wieder auf die gewohnt lautstarke und zahlreiche Unterstützung der Zuschauer. Neben kleinen Regeländerungen – an einem Ringerabend werden wie bisher Hin- und Rückkämpfe ausgetragen, insgesamt sehen die Zuschauer zwei Mal sieben Kämpfe – gibt es zur neuen Ringersaison Änderungen in den Gewichtsklassen.

„Dies dürfte die Attraktivität der Kämpfe erhöhen“, ist TuS-Trainer Mohamed Zeggai überzeugt, der natürlich auch selbst auf die Matte geht in seiner Lieblings-Gewichtsklasse, den 98 Kilogramm. „Aber dabei bleibt es, denn es wird nichts mit dem Abkochen“, sagte Zeggai und benutzte damit den bei Ringern beliebten Fachterminus, in möglichst kurzer Zeit Gewicht zu verlieren. Seine Aussage ist verständlich mit Blick auf die darunter liegende Gewichtsklasse, denn die benennt als Minimum 86 Kilogramm.

Die TuS-Staffel: 57 Kilogramm: Mehmet Salih Avci, Yakup Ali Avci; 61 Kilogramm: Simeon Dupont; 66 Kilogramm: Adnan Brkic, Umut Akyuz, Ahmet Savuran, Denys Zabolotny, Timur Ergin, Huseyin Cakit; 75 Kilogramm: Niklas Basner, Peter Peters, Vadim Dubowik; 86 Kilogramm: Daniel Kass, Viktor Peters, Michael Karduck, Murat Topal, Siyami Karakuluk; 98 Kilogramm: Mohamed Zeggai, Zouhair Abbadi, Alexander Peters; 130 Kilogramm: Christian Weppler, Rabia Bahajinie, Kai Derbort.

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