Generation Becker-Stich ist immer noch stark vertreten

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Teilnehmer auf dem Foto von links nach rechts: Michael Müßigbrodt, Sebastian Muhl, Franz Fink, Martina Kurth, Bernhard Renn (Sportwart), Eva Berbuir, Werner Jahr, Christina Dymowski, Thomas Kurth, Chiara Spähn, Ulli Zimmermann. Foto: W. Schiefer

Jülich. Auch in diesem Jahr fanden die Tennismeisterschaften des Bezirks Aachen-Düren-Heinsberg wieder auf der Tennisanlage von Rot-Weiß Jülich statt. Bei durchgängig herrlichem Wetter wurde die Meisterschaft in insgesamt sechs Konkurrenzen ausgespielt.

Bei den Damen gab es ein rein Rot-Weißes Finale, das Christina Dymowski gegen Chiara Spähn mit 6:2 und 6:3 für sich entscheiden konnte.

In der Konkurrenz der Damen 40 setzte sich die an Position zwei gesetzte Spielerin Martina Kurth vom TC Derichsweiler gegen Eva Berbuir, ebenfalls vom TC Derichsweiler, in zwei Sätzen durch.

Bei den Konkurrenzen der Herren ist nach wie vor unverkennbar, dass Boris Becker und Michael Stich in den 1990er Jahren ihre Glanzzeiten hatten und deutliche Spuren im Tennissport hinterlassen haben. Viele noch aktive Spieler hatten diese beiden Ausnahmesportler in ihrer eigenen Jugend als Vorbilder und begannen damals ebenfalls ihre Tenniskarrieren, meist ähnlich motiviert, aber nicht ganz so erfolgreich. So kommt es, dass die Teilnehmerfelder bei den Herren 40 und Herren 50 auch heute noch mit jeweils 32 Spielern besonders groß sind.

Favoriten-Sieg

Bei den Herren 40 setzte sich Franz Fink, Trainier und Spieler bei Rot-Weiß Jülich, in einem hart umkämpften Match gegen Ulli Zimmermann vom TC Blau-Gelb Eschweiler durch. Bei den Herren 50 setzte sich der Top-Favorit Werner Jahr vom TC Blau-Weiß Stolberg mit seinem druckvollen Spiel gegen den Neuzugang von Rot-Weiß Jülich, Thomas Kurth, mit 6:2 und 6:4 durch.

In der Altersklasse Herren 60 gewann Philipp Sattler vom Dürener TV gegen Udo Chantré vom TC Blau-Weiß Stolberg.

Besonders erfreulich für den Sportwart des Tennisbezirks, Bernhard Renn, war die Tatsache, dass auch bei den Herren offen wieder ein starkes Teilnehmerfeld an den Start ging. In einem hochklassigen Finale hatte Michael Müßigbrodt vom TC Wegberg gegen den an Position 1 gesetzten Spieler Sebastian Muhl vom TK Blau-Weiß Aachen mit 6:4 und 6:4 die besseren „Argumente“. Oliver Mork von Blau-Weiß Jülich hatte sich dem späteren Sieger knapp im Halbfinale geschlagen geben müssen.

Alle Finalteilnehmer haben sich für die Meisterschaften des Tennisverbandes Mittelrhein qualifiziert, die ab dem 12. Juni in Leverkusen stattfinden werden. Die Tennissportler würden sich wünschen, dass bei den Damen und Herren dort Talente gesichtet werden, die in die Fußstapfen der ehemaligen Tennisidole treten könnten.

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