Gemeinsames Kirchenkonzert in Linnich

Letzte Aktualisierung:
8811182.jpg
Konzert Frauenchor FZJ und Linnnicher Maennergeangverein, st Martiunus Lnnich

Linnich. Es ist die Freude an der Musik und am Gesang, die die rund 40 aktiven Sänger des Linnicher Männergesangvereines verbindet. Diese Freude teilen sie nicht nur mit ihrer Dirigentin Maria Mironova, die seit einem Jahr den Chor leitet, sondern auch mit den zahlreichen Gästen, die zum Herbstkonzert in die Pfarre St. Martinus Linnich gekommen waren.

Etwas länger hatten sie auf dieses musikalische Ereignis warten müssen, hatten Chor und Leiterin, doch auch erst einmal zueinander finden müssen. Die Anpassung ist gelungen und der Linnicher Männergesangverein präsentierte sich in gewohnt guter Form, bestach durch einen einheitlichen und gut aufeinander abgestimmten Klangkörper.

Ebenso hervorragend hatten sie für das Herbstkonzert ihr Programm zusammengestellt. Als besonders schönen Kontrast zu den volltönenden, dunkeln Männerstimmen hatten sie in diesem Jahr auf die Unterstützung des Frauenchores Forschungszentrum Jülich zurückgegriffen, die regelmäßig unter der Leitung von Sabine Gerigk-Drees proben. Ihre Mittagspausen opfern die 35 Sängerinnen meistens für ihre Musik.

Mit der Verpflichtung des Trompeters Stefan Vörding hatten die Organisatoren darüber hinaus einen sehr guten Griff getan. Mit seinen Trompetensoli, bei denen er teilweise von Maria Mironova auf dem Klavier begleitet wurde, stellte er eine echte Bereicherung dieses wundervollen Konzerts dar. Er begeisterte mit „What a wonderful world“, „Griechischer Wein“ und zwei Stücken aus dem Musical Les miserables. Es war eine musikalische Reise rund um die Welt, die die Sänger und Sängerinnen zusammengestellt hatten. So lautete dann auch der Titel des Konzerts „Chianti und African Alleluja“.

Doch zunächst einmal begann der LMGV als Hommage an seine Dirigentin mit einem russischen Lied, den „Moskauer Nächten“. Von dort ging es ins sonnige Italien und weiter nach Südamerika mit „Spiel noch einmal für mich, Habanero“. Ihr erster Programmpunkt endete im Chianti.

Mit dem „Lied der Freundschaft“ eröffnete der Frauenchor seinen musikalischen Reigen und spielte damit auch darauf an, dass die Damen sich sehr gut eine musikalische Freundschaft mit dem LMGV vorstellen konnten. Sie hatten außerdem einige Spirituals in ihrem Reisegepäck sowie mit „An Irish Blessing“ auch ein irisches Volkslied. „Cantate Domino“, oder „Hearts around the World“ und „African Alleluja“ unterstrichen im zweiten Teil, wie vielschichtig dieser Chor ist.

Dylans „Die Antwort weiß nur der Wind“, „Good bye my love“ und „Danke für die Stunden“ standen außerdem noch beim Männergesangverein auf dem Liedzettel. Sie wurden bei einigen Stücken von Youna Park, Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde in Linnich, begleitet und die Sängerinnen von Dr. Raimund Tölle.

Abschließend begeisterten die beiden Chöre gemeinsam ihr Publikum mit Mark Pyllis „Möge die Straße uns zusammenführen“.

Zu Beginn des Konzertes waren die Zuhörer gebeten worden, zwar nicht mit Applaus zu sparen, aber den nur zwischen den einzelnen Blöcken zu spenden. Interessant war es dann doch, dass sie sich immer wieder hinreißen ließen, doch nach einzelnen Liedern zu klatschen. Dies war ein gutes Zeichen dafür, dass die Erwartungen, die sie in dieses Konzert gesetzt hatten, wieder einmal voll und ganz erfüllt wurden und der Linnicher Männergesangverein auch unter neuer Leitung seine Güte beibehalten hat.Kr.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert