Gemeindepokal: Schwarz-Weiß Titz ist Abonnement-Sieger

Von: jago
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In dieser Szene vergab Jackerath-Opherten die Chance zum Ausgleich, kurz danach untermauerte Schwarz-Weiß Titz mit dem 2:0 den späteren Gewinn des Titzer Gemeindepokals. Foto: Jagodzinska

Rödingen. „Die Gesundheit von Spielern und Zuschauern geht vor“, sagten die Verantwortlichen des SV Rödingen-Höllen und entschieden, die für den Samstag geplanten Spiele zum Titzer Gemeindepokal im Schlafcenter Haberl Cup wegen der unsicheren Wetterlage auf den Sonntag zu verschieben.

So wurde der Spielmodus erstmals auf einen Tag mit vier Lokalderbys zu jeweils zwei mal 30 Minuten zusammengefasst. Eine Lösung, die nach Meinung der beteiligten Vereine auch für die Zukunft des Gemeindepokals eine durchaus überlegenswerte Option sein könnte.

Bereits in der ersten Partie des Tages ließen die Schwarz-Weißen aus Titz erkennen, dass sie nicht gewillt waren, den in den beiden Vorjahren erkämpften Pokal abzugeben. Mit 7:0 ließen sie dem einzigen C-Kreisligisten im Bewerber-Quartett nicht den Anflug einer Chance.

Die mit Abstand spannendste Begegnung entwickelte sich zwischen den leicht favorisierten Gastgebern des SV Rödingen-Höllen und Aufsteiger Spvgg Jackerath/Opherten. Nach ausgeglichenem Spielverlauf wähnten die Vereinigten sich zwei Minuten vor dem Abpfiff bei einer 2:1-Führung bereits im Finale. Doch die Rothosen setzten noch einmal alles auf eine Karte und erzielten mit einem Last-Minute-Treffer den zwar glücklichen, aber verdienten Ausgleich.

Im Elfmeterschießen zeigte sich Jackerath/Opherten kaltschnäuziger und machte den Einzug ins Finale klar. Das Spiel um Platz drei entschieden die Gastgeber mit einem deutlichen 11:0 für sich.

Kann die Spvgg Jackerath/Opherten sich für die Endspielniederlage des Vorjahres im heimischen Stadion gegen SW Titz revanchieren, spekulierten die Zuschauer beim Anpfiff des Finales durch den insgesamt umsichtig und sicher pfeifenden Schiedsrichter Tobias Mielke. Die Titzer zeigten sich erneut feldüberlegen, hatten mehr Ballbesitz und einen geordneteren Spielaufbau als die mehr auf Konter lauernde Spvgg Jackerath/Opherten. Was fehlte, waren klar heraus gespielte Torchancen. Die beste vergaben kurz vor dem Halbzeitpfiff die Blau-Schwarzen.

Endlich Tore

Nach Wiederanpfiff erhöhte Titz den Druck. In der 40. Minute war es dann soweit, der Ball zappelte unhaltbar im Netz. Die Chance zum Ausgleich wurde nach einem Eckball knapp verpasst und fast postwendend machte Titz in der 46. Minute ebenfalls nach einem Eckball den Sack mit dem Treffer zum 2:0 zu.

Die Titzer taten nun nur noch das Nötigste, der Gegner hatte nicht die Mittel, das Spiel noch einmal zu drehen. Ob der von der Unterkante der Querlatte abprallende Ball hinter der Linie gewesen ist, war zwar fraglich, aber Schiri Mielke gab in der 52 Minute das 3:0. Die Entscheidung wurde ohne Proteste akzeptiert.

Als echter Fußballfan mit dem Herzen für Alemannia Aachen trotzte Bürgermeister Jürgen Frantzen dem immer stärker werdenden Regen und hielt unbeirrt seine Dankesansprache an die Jungs vom veranstaltenden SV Rödingen-Höllen und Sponsor Michael Haberl.

SV-Vorsitzender Bernd Ochsenfort zeigte sich trotz der widrigen Umstände letztendlich zufrieden und sprach allen Mannschaften ein großes Lob dafür aus, dass sie sportlich fair die nicht einfachen und selbst am Spieltag noch notwendigen Umorganisationen mitgetragen haben.

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