Gemeinde Titz saniert ihr Straßennetz

Von: hfs.
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Brüchig und mehrfach geflickt: Die Agricolastraße in Rödingen soll nach Willen der Gemeinde demnächst saniert werden. Foto: hfs.

Titz. Die Gemeinde Titz packt ihr marodes Straßennetz an. Jedenfalls in Rödingen und im Kernbereich, wo sie sich zurzeit mit dem Ausbau von drei Straßenabschnitten befasst. Laut Planungen, die dem Ausschuss für Bauen, Planen und Umwelt vorgestellt wurden, fallen dafür rund 350.000 Euro an.

Die werden größenteils durch die Anliegerbeiträge nach dem Kommunalabgaben-Gesetz NRW (KAB) finanziert. Die Pläne und mögliche Varianten des Ausbaus werden den Anliegern noch vorgestellt, ehe der Ausschuss abschließend berät.

Eines haben die Agricolastraße und die Straße Am Drenkerweg in Rödingen beziehungsweise der Mühlendriesch in Titz gemeinsam: Ihr allgemeiner Zustand ist schlecht, Abbruchkanten im Asphalt und entsprechende Löcher sorgen für Handlungsbedarf. Daran ließen die beiden Planer keinen Zweifel, als sie den Ausschussmitgliedern die möglichen Ausbau-Varianten erläuterten. Bei der Agricolastraße – Teilbereich L 12 Richtung Klasend – handelt es sich um ein rund 70 Meter langes Straßenstück, das den Planern dahingehend „Kopfzerbrechen“ bereitet, weil die Straße an einer Stelle das Höhenniveau um knapp 40 Zentimeter übersteigt, an einer Hofeinfahrt angepasst werden muss. Belaufen sich die Kosten für die Kanalerneuerung auf rund 36.000 Euro, liegen die Kosten für die Straßenerneuerung bei drei möglichen Ausbauvarianten zwischen 103.000 und 140.000 Euro. Kosten, an die insgesamt vier Anlieger – darunter auch die Gemeinde selbst, liegt doch dort der Kindergarten – laut KAB beteiligt werden.

Angepackt wird, ebenfalls in Rödingen, die Straße Am Drenkerweg. Es handelt sich dort um eine Tempo 30-Zone mit Anbindung an die Hauptstraße. Zwar stellte der Planer zwei mögliche Ausbau-Varianten vor – beide mit einem Gehweg – doch wurde dies von einigen Ausschussmitgliedern hinterfragt. So müssen die vier Anlieger mit entscheiden, ob ein Gehweg sinnvoll ist, oder aber, wie ebenfalls andiskutiert, nicht die Möglichkeit besteht, eine Einbahnstraßenregelung zu finden. Doch darüber, so ließ Bürgermeister Jürgen Frantzen wissen, müsse auch der Landesbetrieb Straßen NRW mitentscheiden, der ebenfalls bei den Planungen eingebunden werden muss.

Schlagen die Kanalbaukosten hier mit rund 46.000 Euro zu Buche, werden für den Straßenausbau zwischen 64.000 und 70.000 Euro veranschlagt.

Ein dicker Batzen wird für die Sanierung des Mühlendriesch in Titz fällig. Sind für den Kanal rund 27.000 Euro veranschlagt, müssen für den Straßenausbau zwischen 115.000 und 129.000 Euro in die Hand genommen werden. Dabei sieht die billigere Lösung einen so genannten Hochausbau vor. Dabei wird auf die vorhandene, alte Straße mit einer neue Asphaltdecke mit entsprechendem Aufbau überzogen. Die teuerste Variante ist ein kompletter Vollausbau.

Der Ausschuss nahm jeweils die planerischen Vorstellungen zur Kenntnis. Jetzt haben zunächst einmal die Anlieger in den entsprechenden Info-Veranstaltung das Wort.

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