Gemeinde Titz genehmigt erweiterte Kiesabgrabung

Von: hfs.
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Jürgen Frantzen vereidigte Christin Coenen (r.) und Stellvertreterin Lea Frantzen. Foto: hfs.

Titz. Wie wichtig der Gemeinde Titz ein Jugendparlament ist, wurde bei der jüngsten Ratssitzung deutlich. Denn da vereidigte Bürgermeister Jürgen Frantzen die neu gewählte Vorsitzende Christin Coe­nen und ihre Stellvertreterin Lea Frantzen im feierlichen Rahmen.

Zuvor hatte die konstituierende Sitzung des Jugendparlaments stattgefunden. Nochmals bedankte sich Frantzen nun vor den Ratsmitgliedern bei den elf gewählten Jugendlichen, die fortan im Jugendparlament vertreten sind. Zwei von ihnen, darunter die Vorsitzende, werden nun mit beratender Stimme im Ausschuss für Jugend, Kultur, Soziales, Schule und Sport die kommunalpolitische Arbeit aufnehmen.

Darüber hinaus hat der Titzer Rat nach vielen Debatten einen Beschluss zur Verkehrssituation auf der Prämienstraße in Ameln getroffen. Hier sollen zwei Querungshilfen gebaut werden. Der Beschluss fiel einstimmig. Die Kosten von rund 6000 Euro trägt die Gemeinde. Bevor die zweite in Höhe der Dürener Straße realisiert wird, werden zuerst noch die Anwohner über das Bauvorhaben informiert.

Einstimmig stimmte das Gremium dem Antrag des ortsansässigen Kieswerkes Bettenhoven UG auf Abgrabungserweiterung im Bereich Rödingen zu. Hatte die Gemeinde zuerst das gemeindliche Einvernehmen versagt und gebeten, die Regionalplanungsbehörden im Genehmigungsverfahren zu beteiligen – dort gab es aber keine Bedenken –, machte der Rat nun mit einigen Hinweisen deutlich, dass auch bei den kommenden Planungen der Landesbetrieb Straßen NRW mit Blick auf Beeinträchtigungen durch den Zu- und Ablieferungsverkehr beteiligt werden sollte. Auch wies der Rat auf die Staubemissionen hin, die es genauestens zu überprüfen gelte.

„Bevor die dunkle Jahreszeit beginnt, werden die Lampen brennen“, meinte Fachbereichsleiter Michael Biermanns, als der Beschluss zur vorgelegten Planung der neuen Straßenbeleuchtung in Titz auf der Straße „Hinter den Gärten/Ophertener Straße“ und in Opherten „Eintrachtstraße“ einstimmig gefasst wurde. Rund drei Monate, so Biermanns, werden die Arbeiten dauern, die nach den Sommerferien beginnen werden.

Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat, dass die Verwaltung hinsichtlich der Umgestaltung von vier Bushaltestellen Kontakt mit dem Nahverkehr Rheinland aufgenommen hat.

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