Gemeinde schafft weitere U3-Plätze im „Wichteltreff“

Von: ahw
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Bevor die Kapsel mit Zeitung und Urkunde in den Grundstein eingemauert wurde, schmetterten die Frenzer Kinder das Lied von den fleißigen Handwerkern, die auf der Baustelle innerhalb von drei Wochen schon viel geschafft haben. Foto: Wolters

Frenz. Genau zehn Monate nach dem ersten Gespräch über den Erweiterungsbau der Kita „Wichteltreff“ in Frenz ist die Grundsteinlegung erfolgt, mit dem weitere U3-Plätze in der Gemeinde in Inden zur Verfügung stehen werden.

Hans-Willi Simons als Bauherr erläuterte vor der Grundsteinlegung die am 2. Januar beginnende Vorgeschichte, als mit er Bürgermeister Ulrich Schuster eine weitere Erweiterung des „Wichteltreffs“ besprochen habe. Im Juni wurde der Bauantrag beim Kreis zur Genehmigung eingereicht, die Baugenehmigung lag trotz Urlaubszeit und kleinerer planerischer Tücken Ende August vor.

Fleißige Handwerker

Wer die Baustelle am Mittwoch besuchte, hätte sogar denken können, dass bereits das Richtfest anstünde. Drei Wochen zuvor hatten nämlich die Erdarbeiten begonnen. Die Männer von Nesseler Grünzig haben schnell gearbeitet, wie an den hochgemauerten Wänden zu erkennen war. „Wer will fleißige Handwerker sehen“, schmetterten die Mädchen und Jungen darob, bevor Simons, Ulrich Schuster und Joachim Neßeler, geschäftsführender Gesellschafter des Generalunternehmers, selbst zur Maurerkelle griffen, um eine Rolle mit der aktuellen Tageszeitung und einem Blatt mit Zeichnungen und den Fingerabdrücken der Kinder in den Grundstein einzumauern.

Wie Simons weiter berichtete, wird das Haus Ende März der Gemeinde Inden als Mieterin des Kindergartens zur Nutzung übergeben, sofern die Witterung den Zeitplan nicht durcheinanderwirbelt. Die Außenanlagen werden erst im Laufe des Frühjahrs fertiggestellt. „Ab Mai 2014 stehen die neuen Kitaplätze zur Verfügung“, versprach der Bauherr.

Damit wird die Kapazität fast verdoppelt. Wo bislang 40 Kinder in zwei Gruppen betreut werden, ist dann Platz für vier Gruppen mit 71 Mädchen und Jungen, davon 28 U3-Kinder, von denen 16 ab dem ersten Lebensjahr aufgenommen werden können.

Um den Bedarf zu decken, ist derzeit eine dritte Gruppe übergangsweise im Mehrzweckraum untergebracht, bevor sich die Raumsituation mit Fertigstellung des Erweiterungsbaus entspannt.

Wie am Rande erfahren war, führt die Erweiterung auch zu einem personellen Mehraufwand, der durch die Einstellung von fünf weiteren Erzieherinnen gedeckt wird.

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