Gemeinde Inden richtet zwei zusätzliche Kindergruppen ein

Von: ahw
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Eine Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Wichteltreff“ in Frenz könnte die in der Gemeinde Inden fehlenden beiden Betreuungsgruppen aufnehmen. Foto: Wolters

Inden. Ende Oktober vergangenen Jahres wurde der Indener Sozial-, Sport- und Kulturausschuss darüber informiert, dass in allen gemeindlichen Kindertageseinrichtungen Plätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren (U3-Kinder) vorhanden wären. Vor dem Hintergrund des zum 1. August in Kraft tretenden Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr war damit die gesetzlich vorgegebene Quote von 35 Prozent aller in Frage kommenden U3-Kinder erreicht.

Allerdings liegt in der Gemeinde Inden die tatsächliche Nachfrage für entsprechende Plätze weit höher, als Betreuungsplätze vorhanden sind. „Das bedeutet, dass selbst unter Berücksichtigung des kirchlichen Kindergartens insgesamt 32 Kinder nicht versorgt sind“, hieß es auf der jüngsten Sitzung des Sozial-, Sport- und Kulturausschusses, wo die Abgänge und Anmeldungen der drei gemeindlichen Einrichtungen in Lamersdorf, Lucherberg und Frenz verrechnet wurden mit dem Resultat, dass elf Ü3-Kinder, zehn U3-Kinder 2-3 Jahre sowie elf U3-Kinder 1-2 Jahre (noch) keinen Platz gefunden haben, das entspricht zwei Betreuungsgruppen.

Die Hochrechnung für Inden sieht für 2013 und 2014 einen Bedarf an zusätzlichen Plätzen vor. Das Plus an frei werdenden Ü3-Plätzen reicht nich, um den zusätzlichen Bedarf an U3-Plätzen auszugleichen. „Wir sind auf die Entwicklung von Baugebieten angewiesen“, sagte Reinhard Marx im Ausschuss, und da seien fehlende Betreuungsplätze eine denkbar schlechte Werbung. „Die Frage ist nicht ob, sondern wie wir uns engagieren“, pflichtete ihm SPD-Fraktionschef Rudi Görke bei.

Um weitere Plätze anzubieten, hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die Planung der Erweiterung des Kindergartens „Wichteltreff“ in Frenz um zwei Gruppen weiter voranzutreiben. Als Alternativstandort brachte Reinhard Marx das Baugebiet „Waagmühle“ angesichts des großen Interesses für das geplante Seeviertel ins Spiel, wo eine eigene zweigruppige Einrichtung gebaut werden könne. Das möge die Verwaltung einschließlich der Kosten bitte alternativ prüfen. Diesen erweiterten Beschlussvorschlag verabschiedete der Ausschuss am Ende einstimmig.

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