Inden - Gemeinde Inden: Millionen-Überschüsse für 2009 und 2010

Gemeinde Inden: Millionen-Überschüsse für 2009 und 2010

Von: ahw
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Inden. Der Seufzer von Bürgermeister Ulrich Schuster in der jüngsten Sitzung des Indener Gemeinderats ist nur zu verständlich: „Das ist leider nur eine Momentaufnahme aus einer Zeit, als das Gemeindesäckel noch prall gefüllt war”, sagte der Ratsvorsitzende, nachdem Kämmerer Alexander Horst die wichtigsten Kennzahlen der gemeindlichen Eröffnungsbilanz 2009 sowie der Jahresabschlüsse 2009 und 2010 vorgetragen hatte.

Die Eröffnungsbilanz der Gemeinde weist zum Stichtag 1. Januar 2009 eine Bilanzsumme von rund 78,996 Millionen Euro aus. Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses trug Josef Johann Schmitz (SPD) das Ergebnis der Prüfung vor, mit dem die Leverkusener Kanzlei Müller & Kollegen im Zuge der Umstellung des Rechnungswesens auf das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) beauftragt worden war.

„Wir als Rechnungsprüfungsausschuss konnten unsere Arbeit nur leisten, weil entsprechende Vorarbeiten in der Verwaltung und von der Kanzlei Müller & Kollegen geleistet worden sind”, bat Schmitz seine Ratskollegen, der Bilanz den Bestätigungsvermerk zu erteilen, was auch einstimmig erfolgte.

Sodann gab Bürgermeister Schuster die Sitzungsleitung kurz an seinen Stellvertreter Herbert Schlächter (UDB) ab, denn mit den Jahresabschlüssen 2009 und 2010 war auch jeweils die Entlastung des Bürgermeisters verbunden.

Das Jahr 2009 schließt mit einem Überschuss von gut 4,2 Millionen Euro ab bei Erträgen von gut 18,8 und Aufwendungen von etwa 14,6 Millionen Euro. In den Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses wurde auch in diesem Fall der Prüfbericht der Kanzlei Müller & Kollegen vollinhaltlich übernommen, die ebenfalls anstelle einer Vollprüfung einen risikoorientierten Prüfansatz verfolgt hatten. Auch die Feststellung des Jahresabschlusses 2009 und die Entlastung des Bürgermeisters erfolgten einstimmig.

Beim Jahresabschluss 2010 steigt der Überschuss gar auf gut 5,5 Millionen Euro bei Erträgen von rund 22,4 und Aufwendungen von knapp 16,9 Millionen Euro. Zudem ist die Bilanzsumme nach den beiden „fetten” Jahren auf rund 89,5 Millionen Euro hochgeschnellt. Wie schon 2009 war der Überschuss der allgemeinen Rücklage zugeführt worden.

Einmal mehr bat Josef Johann schmitz den Gemeinderat, die von der Leverkusener Kanzlei begleitete Prüfung des Jahresabschlusses formgerecht festzustellen und Bürgermeister Ulrich Schuster Entlastung zun erteilen, was auch in diesem Fall einstimmig so geschah.
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