Floßdorf - Gelungener Mix vieler Einflüsse

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Gelungener Mix vieler Einflüsse

Von: ng
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Das Gitarrenduo Lutz Tellmann (li.) und Klaus Bremges (re.) konzertiert gemeinsam mit dem Kniegeiger Da Shang beim Konzert des Vereins „Kultur ohne Grenzen” im Wohnzimmer der Familie Barkhoff. Foto: Gottfroh

Floßdorf. Ein Konzert der unkonventionellen Art konnten die Freunde guter Musik bei der Familie Barkhoff in Floßdorf erleben. Nicht im kühlen Konzertsaal oder in einer großen und unpersönlichen Halle präsentierte der Verein „Kultur ohne Grenzen” das Gitarrenduo „Saitenwechsel”, sondern im gemütlichen Wohnzimmer der Vereinsvorsitzenden Marjike Barkhoff-Freeling.

Rund zwei dutzend Musikfreunde genossen in intimer Atmosphäre zwei musikalische Stunden der Extraklasse. Die Musiker Lutz Tellmann und Klaus Bremges zeigten an ihren Akustikgitarren die ganze Palette an Farben und Facetten, die in ihren Instrumenten stecken und bewiesen dadurch eindrucksvolles musikalisches Talent.

Dem Duo gelang es, durch ihre Musik eindrucksvolle Bilder in die Köpfe ihrer Zuhörerschaft zu projizieren. So malten Tellman und Bremges bei ihrem selbstgeschriebenen Titel „Farmers Garden” nicht mit Pinsel und Farbe, sondern mit der Kraft der Musik wunderbar bunte Felder und Wiesen vor das innere Auge ihrer Zuhörer.

Den Musikern gelang es insbesondere mit ihren eigenen Stücken das Publikum zu verzaubern: Sie besitzen das Talent, mit Melodien ganze Geschichten zu erzählen. So zeugt der Titel „Cologne moondance” von Sehnsucht und Melancholie, gibt aber auch Einblicke in Glück, Freude und Übermut. Ebenso beeindruckten die Stücke „Blue moon”, „Midnight sunset” und „Footprints in the sand”.

Weltmusik für Floßdorfer

„Unsere Art Musik zu machen kann man nicht eindeutig zuordnen”, erklärte Lutz Tellmann seinem Auditorium während des Konzerts. „Es ist die Fusion vieler verschiedener Einflüsse, die wir ganz einfach Weltmusik nennen”, so der Gitarrist. Die beiden Vollblutmusiker präsentierten beim Konzert nicht nur eigene Titel, sondern entführten das Publikum gleichzeitig auf eine Weltreise - vom lateinamerikanischen Flamenco über spanische Klänge bis hin zu nordamerikanischen Jazz - das Repertoire der Musiker kannte keine Grenzen: So war es mal poppig, mal jazzig, mal erfrischend, mal herzensschwer, aber jederzeit mitreißend und beeindruckend.

Den zweiten Teil des Konzertes gestaltete das Duo gemeinsam mit dem chinesischen Kniegeiger Da Shang. Für Jülicher Musikkenner ist der Musiker kein unbekannter. Er lebt schon seit 1989 in Deutschland und ist mit seiner zweiseitigen Geige bereits auf regionaler Ebene aufgetreten. Als Trio begeisterten die Musiker ihr Publikum mit Titeln wie „Cavatina” oder Da Shangs eigenen Stücken „Pferderennen” und „Liebeslied”.
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