Gelungener Einstand der Motto-Fete an der Gesamtschule

Von: gre
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„Komm, loss mer singe“ griffen Schüler-, Eltern- und Lehrerchöre auf und sangen kölsche Lieder, was die Kehlen hergaben. Foto: Bettina Oidtmann.

Aldenhoven. Es gibt keine Überlieferungen, wonach damals die Gallier als auch die Römer Karneval gefeiert haben. Aber einst wird die neuere Geschichte belegen, dass „Aldenhovens GALlier“ Anno 2017 ganz kräftig Karneval a la Köln in Rot-Weiß gefeiert haben.

„Komm, loss mer singe.“ So das Motto für das närrische Treiben am Pestalozziring. Und die kölschen Karnevalsschlager von Willi Ostermann über Karl Berbuir bis zu den „Bläck Fööss“ bestimmten das Programm in der Gesamtschul-Aula. Bis auf den letzten Platz war sie besetzt. Und alle machten mit. Eisbrecher war der Chor der Jahrgangsstufe 7, der sein umfangreiches Repertoire gekonnt abspulte und das Publikum mitriss und zum Schunkeln brachte.

Nach diesem professionellen Auftakt war es für den improvisierten Eltern-Lehrer-Chor ungeheuer schwer, hieran anzuknüpfen, zumal Chorleiterin Anke Beyl auch bei ihnen Melodie- und Textsicherheit „blind“ voraussetzte. Aber es funktionierte, letztlich mit Verstärkung des gesamten närrischen Publikums.

Indeland-Lied

Höhepunkt war der Soloauftritt von Schülervater und Initiator des kölschen Abends, Dieter Rosarius, der sich als Stimmungssänger mit dem „Indeland-Lied“ vorstellte. Sein Refrain erwies sich für das Publikum als „Ohrwurm“ und Stimmungsverstärker.

Mit einem Karnevalsmedley rundeten die „Vereinigten Chöre“ das sehens- und hörenswerte Programm schwungvoll ab.

Dank gebührte hierbei der temperamentvollen Dirigentin Anke Beyl, die musikalisch von René Schmitz am Flügel und Anna Naue, Klavier und Percussion, unterstützt wurde, beide Kölner von Geblüt. Für den krönenden Abschluss des Abends sorgten die „Rumtreiber“, die erst nach mehreren Zugaben die Bühne verlassen durften.

Das alles hatte der Förderverein unter Leitung von Alt-Bürgermeister Lothar Tertel möglich gemacht, der sich neben dem Dank auch einen „halven Hahn“ einverleiben durfte; denn „GALlys Shop“ hatte seine Speisekarte für diesen Abend auch auf Kölsch umgestellt.

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