Gelungener Auftakt der Linnicher Bronk

Von: Kr.
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Ein Höhepunkt des Linnicher Schützenfestes ist die Königsparade am Sonntagmorgen – das war auch am Sonntag nicht anders.
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Nicht nur die Schützen, sondern auch tausende Zaungäste verfolgten den Zapfenstreich und das Feuerwerk bei der Bronk. Foto: Kròl

Linnich. Die Linnicher Bronk hat begonnen. Bis zum Fronleichnamstag gibt das Schützenwesen den Ton in der Stadt an, und im Mittelpunkt stehen die drei Schützengesellschaften St. Hubertus mit Schützenkönig Alexander Mockenhaupt, St. Sebastianus mit Schützenkönig Bernd Lohmann und die Schützengilde.

 Sie marschiert den vereinigten Schützengesellschaften vorneweg, denn mit Markus Zauß stellt sie den diesjährigen Schützenkönig. Das Königshaus wird repräsentiert neben Markus Zauß von seiner Ehefrau Manuela sowie den Adjutantenpaaren Olaf und Monika Richter und Markus und Marion Kremer.

Traditionsgemäß wird die Linnicher Bronk mit einem Highlight eingeläutet. Der Samstagabend beginnt mit einem Gedenkzug und der Totenehrung. Anschließend treffen sich die Schützenbrüder und ihre Gäste im Festzelt bei Blasmusik mit der Musikkapelle St. Josef Breberen Schümm.

Funkelnde Bilder

Mit einsetzender Dunkelheit heißt es Antreten zum großen Fackelzug, der auf dem Sportplatz endet. Dort nehmen die Schützenbrüder der drei Gesellschaften, die beim Umzug von der Blaskapelle und dem Trommlercorps aus Brachelen, der dem Musikcorps Würm, dem Instrumentalverein Breberen-Schümm, sowie dem Musikcorps Würm und Dremmen begleitet werden, Aufstellung zum großen Zapfenstreich, der stets von den Brachelener Musikern gespielt wird.

Mit Spannung erwartet wird stets von mehreren tausend Zuschauern das große Höhenfeuerwerk. Die funkelnden Bilder, die die Feuerwerker an den Nachthimmel malten, wurden von den Zaungästen immer wieder mit Szenenapplaus belohnt.

Anschließend trafen sich Gäste und Gastgeber wieder im Festzelt und ließen den ersten Festtag in gemütlicher Runde ausklingen. Doch Ausschlafen war am Sonntagmorgen für sie nicht möglich. Zum Kirchgang und zum ökumenischen Gottesdienst hieß es wieder früh antreten.

Die Königsparade

Es folgte anschließend der nächste Höhepunkt des Festes, die Königsparade, an der neben den Majestäten auch zahlreiche Ehrengäste teilnahmen.

Musikalisch begleitet wurden die Schützenbrüder wieder vom Trommler- und Pfeifercorps und der Blaskapelle Brachelen. Es ist stets ein großes Schauspiel dass den Zuschauern am Straßenrand geboten wird. Zahlreiche Freunde des Schützenwesens lassen sich dieses Ereignis natürlich nicht entgehen.

Zum Frühschoppen spielte anschließend die Blaskapelle aus Brachelen auf, und am Nachmittag stand der große Festzug auf dem Programm.

Das große Aufatmen ging da schon durch die Reihen der Vereinigten Schützengesellschaften. In den vergangenen drei Jahren hatte die Bronk unter ex-trem schlechtem Wetter gelitten. Diesmal aber und endlich wieder lachte auch den Linnicher Schützen die Sonne – zwischen ein paar harmlosen Wolken.

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