Gegen Grünwetterbach geht es für den TTC Indeland auch ums Prestige

Von: Antonius Wolters
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Spitzenbrett Lauric Jean (l.) und der Niederländer Ewout Oostwouder im Trikot des TTC Indeland sind am Samstagabend im Spitzenspiel gegen den ASV Grünwettersbach gefordert. Foto: Kròl
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Mit Marktleiter Christian Offergeld (r.) von Toom in Jülich verabredete TTC-Manager Arnold Beginn eine Sponsoring-Vereinbarung über drei Jahre. Foto: Wolters

Jülich. Der ASV Grünwettersbach stellt die „Mannschaft der Stunde“ in der 2. Tischtennis-Bundesliga: Mit 24:6-Punkten thront das Team an der Spitze und hat in der laufenden Rückrunde alle Spiele gewonnen. Am Samstag tritt das Team aus dem Stadtteil von Karlsruhe um 18.30 Uhr in der Nordhalle beim Tabellendritten TTC Indeland Jülich (22:8-Zähler) zum absoluten Hit des Tages an.

Welchen Stellenwert der Tischtennissport in Grünwettersbach hat mag die tatsache illustrieren, dass dort ein Hallenbad zu einer Tischtennishalle umgebaut worden ist. Die Gästemannschaft ist mit besteht ausschließlich aus Nationalspielern und hat einen Platz in der Bundesliga für die kommende Saison bereits sicher.

„Jetzt sind wir endlich mal kein Favorit“, sagt TTC-Manager Arnold Beginn, der den Gästen, die das Hinspiel mit 6:4 gewonnen haben, seine Hochachtung entgegenbringt. „Ein 5:5 wäre schon eine gute Leistung“, wäre er mit einem Punkt zufrieden, zumal die Herzogstädter noch ein schweres Restprogramm zu absolvieren haben. Beginns Ziel bleibt Rang zwei in der Endabrechnung, wobei der Grünwettersbach bereits als künftigen Meister einschätzt.

Die Spieler beider Mannschaften kennen sich untereinander und sind überwiegend bei der anstehenden Tischtennis-WM in China am Start. Um eine Chance gegen den schier übermächtigen Gegner zu haben, hofft der Manager auch auf möglichst viele Zuschauer, denn die Indeländer haben von den bisherigen acht Heimspielen sieben gewonnen.

Broda gibt sich kämpferisch

„Höchste Zeit, dass Grünwettersbach in der Rückrunde die erste Niederlage kassiert“, gibt sich TTC-Trainer Miro Broda dagegen wesentlich kämpferischer. „Wir wollen Erster werden“, hat der erfahrene Coach für seine Schützlinge ein ehrgeiziges Ziel ausgegeben, bei dem natürlich auch das Prestige eine große Rolle spielt. „Ein 5:5 wäre zu wenig“, rechnet er vor.

Broda & Co. würden dem Primus nur zu gern in die Suppe spucken, gesteht der Trainer, der seiner Mannschaft auch eine entsprechende Leistung zutraut. Namentlich Ewout Oostwouder, der im Hinspiel das letzte Einzel gegen Erlandsen verloren hatte, sei inzwischen viel besser drauf, was er letzten Freitag beim knappen Heimerfolg gegen den 1. FC Köln im ebenfalls entscheidenden letzten Einzel bewiesen hat.

Doppel in der Schlüsselposition

Viel wird nach Einschätzung des Übungsleiters auch wieder vom Ausgang der Doppel abhängen, wo das Gästegespann Robles/Walker bislang mit einer blitzsauberen 6:0-Bilanz glänzt. Gefährlich ist zudem Jan Zibrat, was dessen 9:0-Bilanz in den Einzeln unterstreicht. Doch Broda vertraut der Stärke seiner Spieler, die bei entsprechender Unterstützung über sich hinauswachsen können. Der TTC-Trainer: „Ein Punkt müsste drin sein.“

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