Gefühlvolle Balladen im Glasmalerei-Museum

Von: Kr.
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Johanna Hoppstock und ihre Band wussten ihre Zuhörer bei der Matinee im Glasmalerei-Museum Linnich zu überzeugen. Foto: Kròl

Linnich. Johanna Hoppstock und Band gestalten eine Matinee im Glasmalerei-Museum - inklusive deutscher Texte mit vielschichtiger Instrumentierung. Sie war schon einmal beim Linnicher Kultursommer zu Gast, trat damals gemeinsam mit dem Linnicher Musiker Bernhard Gerards im Martinus-Zentrum auf und wusste die Zuhörer mit ihrer weichen und trotz ihrer Jugend reifen und kraftvollen Stimme zu überzeugen.

Zuletzt war sie in der Region bei der Sonntagsmatinee im Haus Overbach zu hören, und bei dieser Gelegenheit hatte Dorothea Gerards die Idee, Johanna Hoppstock auch zur Sonntagsmatinee ins Deutsche Glasmalerei-Museum nach Linnich einzuladen.

Bei ihrem ersten Auftritt in Linnich hatte die junge Sängerin, die auf Lehramt Musik in Köln studiert noch gecoverte Songs vorgetragen. Mittlerweile hat sie sich ganz auf ihre eigenen Stücke konzentriert, die sie zum größten Teil in Deutsch verfasst. „Vor fünf Jahren habe ich mit dem Liederschreiben begonnen, zunächst in Englisch. Dann habe ich die deutsche Sprache wiederentdeckt. Es ist allerdings gar nicht so einfach, in Deutsch zu schreiben, denn es ist eine Gratwanderung. Schnell kann man mit dem, was man ausdrücken will auch in den Kitsch abgleiten“, erklärte sie.

Johanna Hoppstock ist aber diese Gratwanderung gelungen. Es sind durchweg sehr gefühlvolle Balladen, die sie vorträgt und die einfach für ihre Stimme gemacht sind. Liebe und Schmerz, Sehnsucht nach der Stille oder dem einen Menschen, der zu einem gehört, Ängste und Freude, all das, was die Menschen bewegt, beschreibt sie in ihren Liedern. Mal sind es ihre eigenen Gefühle, mal lässt sie aber auch ihrer Phantasie freien Lauf oder greift Themen aus ihrer Umgebung auf.

So vielschichtig wie ihre Texte, ist auch die musikalische Umsetzung und mit ihren Kommilitonen Malte Viebahn (Bass), Moritz Kuck (Gitarre), Pascal Hahn (Klavier) und Lasse Lemmer (Percussion) hat sie eine prima Truppe um sich geschart. Und so wurde es für die zahlreichen Gäste im Glasmalerei-Museum eine unterhaltsame Stunde, bei guter Musik und anschließend netten Gesprächen.

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