Gefährlicher Schotter auf dem Weg zur Sophienhöhe kommt weg

Von: ptj
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„Hier ist Fahrradfahren nicht mehr möglich“: Die Rentner Peter Kaeding (l.) und Klaus Rothert aus Titz legen fast alle Fahrten mit dem Fahrrad zurück. Dieser Wirtschaftsweg zwischen Güsten und Ameln am alten Bahnhof kann wegen des spitzen Schotters nicht mehr genutzt werden. Foto: Jagodzinska

Ameln. Seit 1998 legen die Rentner Peter Kaeding und Klaus Rothert aus Titz mit ihren Frauen fast alle Wege im Jülicher Land mit dem Fahrrad zurück, das kommt ihrer Gesundheit und der Umwelt zugute. „Bei Spazierfahrten ist es ja Jacke wie Hose, welchen Weg man nimmt“, sagt Kaeding.

Hat man aber ein konkretes Ziel vor Augen, etwa die Sophienhöhe, möchte man das Netz aus Fahrrad- und Wirtschaftswegen nutzen und nicht zwischen Autos über die Landstraße fahren. Die Lieblingsstrecke der beiden Familien zur Sophienhöhe führte jahrelang über den Wirtschaftsweg vom alten Amelner Bahnhof bis zur Güstener Pfarrkirche.

Diese Strecke war lange von Schlaglöchern geprägt, die man aber mit dem Fahrrad umfahren konnte. „Kann die Gemeinde da nichts machen?“, monierten die Männer damals. Und die Gemeinde „machte was“, sie füllte die Schlaglöcher mit Schotter auf, der allerdings auch für robuste Fahrradreifen zu grob und zu spitz ist. Einmal, vor etwa einem Jahr, haben die Männer die Strecke getestet und dann ihrer Reifen zuliebe darauf verzichtet.

Inzwischen haben allerdings Traktoren mit ihren breiten Reifen den Schotter verteilt und zwei weniger belastete Fahrrinnen gebildet. Nichtsdestotrotz sei dieser Weg der im schlechtesten Zustand im ganzen Jülicher Land, den die Radler kennen – und sie kennen viele. Lobenswert sei im Gegenzug das Netz aus Radwegen in Hasselsweiler, das sie jetzt nutzen, wenn sie mit ihren Frauen zum Markt nach Jülich fahren. Die Frage nun: Kann man den spitzen Schotter abtragen und die Löcher mit Asphalt oder wenigstens mit feinerem Schotter neu verfüllen, so dass sich die Strecke auch für Familien, Radfahrer und Spaziergänger eignet?

Auf Anfrage entgegnete der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen zusammengefasst: „Das Leistungsverzeichnis für die Sanierung des Wirtschaftsweges ist durch ein Ingenieurbüro erstellt worden. Derzeit werden Angebote eingeholt. Es ist beabsichtigt, die Auftragsvergabe in der kommenden Sitzungsrunde Anfang Juli vorzunehmen, so dass zeitnah danach mit der Sanierung des Weges begonnen werden kann“.

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