Jülich - Gefährlicher Leichtsinn: Telefonierender Mann auf Gleis

Gefährlicher Leichtsinn: Telefonierender Mann auf Gleis

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:
Bahngleis
Gefährlicher Spaziergang: Ein Mann aus Jülich war am Donnerstag in Jülich auf den Bahngleisen der Rurtalbahn unterwegs gewesen. Symbolbild: dpa

Jülich. Einen äußerst gefährlichen Spazierweg hat sich am Donnerstagnachmittag ein Mann aus Jülich ausgesucht. Der 25-Jährige bummelte über die Gleise der Rurtalbahn - mit Kopfhörern im Ohr und lauthals telefonierend. Einen herankommenden Zug hörte er nicht.

Gegen 14.40 Uhr waren Beamte der Jülicher Polizeiwache auf dem Von-Schöfer-Ring unterwegs, als ein Zug der Rurtalbahn von Linnich aus in Richtung Jülich die Straße kreuzte. Wenige Sekunden später hörten die Polizisten lautes Quietschen: Der Lokführer hatte eine Vollbremsung ausgelöst. Denn vor dem Zug ging ein Mann auf den Gleisen spazieren, erst unmittelbar vor dem Zug sprang er auf die Seite.

Umgehend nahmen die Polizisten die Verfolgung des Mannes auf. In der Straße „An den Aspen“ konnten sie ihn schließlich stellen. Der Zug setzte seine Fahrt unterdessen fort.

Es stellte sich heraus, dass der Kopfhörer tragende Mann offenbar laut telefoniert und so den herankommenden Zug überhört hatte. Erst durch ein Warnsignal und das Geräusch der Notbremsung nahm er die drohende Gefahr wahr und sprang vom Gleis. Warum er über die Schienen spazierte, war zunächst unklar.

Gegen den Jülicher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen „Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr“ eingeleitet.

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