Kreis Düren - Gedankenspiel über eine Neugliederung

Gedankenspiel über eine Neugliederung

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Kreis Düren. Um „Pfründe bewahren” gehe es, um „Kirchturmsdenken”. Wenn der frühere Kreis-Dezernent Justus Peters, heute selbst als sachkundiger Bürger in der Linnicher Kommunalpolitik verankert, über eine Straffung kommunalpolitischer Strukturen nachdenkt, fallen ihm viele Beispiele ein.

Etwa: „Die Entscheidung über ein neues Wartehäuschen muss durch vier Ausschüsse, bevor es gebaut werden kann. Das dauert Monate.” Und das in einer schnelllebigen Zeit, wo eher rasche Entscheidungen gefragt sind. Peters bescheinigt den Kommunalparlamenten, dass sie „aufgebläht” seien und „zu viel Nabelschau” betreiben würden, was dann als „positiv gemeinte Bürgernähe” missverstanden wird.

„Brauche ich denn für 14.000 Einwohner in Linnich über 30 Ratsmitglieder”, fragt er. „Was würde heute ein Amt wie zum Beispiel Birgel, das es vor der letzten kommunalen Neugliederung 1972 noch gab, für eine Funktion haben? Spätestens bei Themenbereichen wie Schule oder Infrastruktur wäre es doch schon aus.”
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