Geburtstagskonzert: Die Musik am Herzoghof begeistert

Von: ptj
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Der Overbacher Kammerchor mit Solisten und ein Instrumentalensemble ließen die Musik des herzoglichen Hofkomponisten nach 500 Jahren in der voll besetzten Schlosskapelle wieder erklingen. Foto: Jagodzinska

Jülich. Anlässlich des 500. Geburtstags von Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg (1516 – 1592) gab der Overbacher Kammerchor mit seinen Solisten unter Leitung von Kerry Jago ein angemessenes Ständchen, in Begleitung von Rennaissancemusikexperten auf historischen Instrumenten.

Da vor allem Werke aus der Feder des Hofkomponisten Martin Peudargent erklangen, was übersetzt „wenig Geld“ heißt, wurde kein Eintritt erhoben. Das betonte Guido von Büren augenzwinkernd bei seiner Begrüßung – lediglich um Spenden wurde gebeten.

Zu Gehör gebracht wurden desweiteren etwa Hohelied-Motetten von Johannes Nucius in lateinischer oder Psalm 130 „Du fonds de ma pensée“ von Jan Pieterszoon Sweelinck in französischer Sprache.

Begleitet von Violine, Bratsche, Zink, Viola da Gamba und Barockposaune erfüllte erhabene Musik wie schon vor 500 Jahren die Jülicher Schlosskapelle. Die Ostersequenz von Giovanni Bassano „Dic nobis Maria“ wurde mit begeistertem Applaus honoriert.

Vor allem der betont rhythmische Einstieg hatte das Auditorium dermaßen ergriffen, dass das Werk noch einmal als Zugabe intoniert wurde.

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