Titz - Gebühren bleiben in der Gemeinde Titz einigermaßen stabil

Gebühren bleiben in der Gemeinde Titz einigermaßen stabil

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
Symbol Müllabfuhr Abfall dpa
Dass die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses die von der Verwaltung errechneten Gebührenerhöhungen mittragen werden, davon darf ausgegangen werden.

Titz. Im kommenden Jahr müssen sich die Bürger in Titz auf leicht steigende Abfallgebühren, sowohl für Rest- als auch für Biomüll einstellen.

So verteuert sich ein 60-Liter-Gefäß um 1,20 Euro, bei der 80 l-Tonne reduziert sich die Gebühr um 1,80 Euro, wogegen sie für eine 120-Liter-Gefäß um 3,60 Euro, bei dem für 240-Liter um 8,40 Euro steigt. Beim Biomüll steigen grundsätzlich die Kosten. So sind es 2,40 Euro mehr an Gebühren (60 Liter) beziehungsweise 3,60 Euro (80 Liter) und 4,80 Euro (120 Liter) oder 9,60 Euro beim Gefäß mit 240 Liter Inhalt.

Dass die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses – dieser tagt am Donnerstag, 1. Dezember, 19 Uhr öffentlich – die von der Verwaltung errechneten Gebührenerhöhungen mittragen werden, davon darf ausgegangen werden. Auch dürfte der Ausschuss die vorgeschlagene Senkung der Abwassergebühr dem Rat zur Abstimmung vorschlagen.

Beträgt diese im laufenden Jahr noch 5,15 Euro pro Kubikmeter Frischwasserbezug, sollen dafür im kommenden Jahr 5,01 Euro bezahlt werden. Auch wird sich die Niederschlagswassergebühr von aktuell 1,21 auf künftig 1,16 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche reduzieren.

Wasserpreis steht auf der Agenda

Wenn es um Gebühren geht, dann steht auch der Wasserbezugspreis auf der Beschluss-Agenda. Damit befasst sich zuvor der Betriebsausschuss am Dienstag, 29. November, ab 20 Uhr.

Der dürfte für die Bereitstellung der Wasserzähler eine Erhöhung der monatlichen Grundgebühr – so sieht es die Vorlage vor – von jetzt 10,06 Euro netto auf 11,82 Euro beschließen. Die Verbrauchsgebühr soll auf 1,60 Euro festgelegt werden. Das entspricht einer Senkung um 0,01 Euro. Ob es bei der Beitrags- und Gebührensatzung im Friedhofswesen Änderungen geben wird, steht derzeit noch nicht fest.

Im Jahr 2016 hatte die Gemeinde die Friedhofspflege – mit Ausnahme von Ameln – komplett Fremdfirmen übertragen. Da für das laufende Jahr noch keine genauen Jahreszahlen vorliegen, die für die Kalkulation unabdingbar sind, ist beabsichtigt, den Prozess im kommenden Jahr soweit voranzubringen, dass die Gebühren erst wieder für das Jahr 2018 neu kalkuliert werden.

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