Inden/Altdorf - Gastgeber behält Goldmedaillen für sich

Gastgeber behält Goldmedaillen für sich

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Die Mannschaft von der PSS Inden/Altdorf (Mitte) hatte allen Grund zu strahlen: Lara Schumacher, Stephan Siegmund und Laura Schmitz gewannen in der eigenen Schießanlage die Landesmeisterschaft im Dreistellungskampf.

Inden/Altdorf. Das Vereinsheim der Pankratius Sportschützen (PSS) Inden/Altdorf stand am Wochenende Kopf. Der Landesverband hatte angefragt, ob er die Landesmeisterschaften im Luftgewehr Dreistellungskampf für die Schüler und Jugendklassen dort austragen konnte.

„Für unseren Verein, der in der Jugendarbeit sehr umtriebig ist, war das natürlich eine Selbstverständlichkeit. Unsere Schützen und Trainer haben sich natürlich gefreut, dass sie auf die weiten Anreisen verzichten konnten und ihr Können „zu Hause“ zeigen konnten“, so der erste Vorsitzende Gottfried Crützen.

Gerade die Schüler des Vereins hatten sich fest vorgenommen, sich ihr hartes Training vergolden zu lassen. Mit der nötigen Entschlossenheit traten die jüngsten Inden/Altdorfer dann auch zu ihrer Landesmeisterschaft an und enttäuschten die zahlreichen Zuschauer nicht.

Lara Sophie Schumacher, Laura Schmitz und Stephan Siegmund kamen insgesamt auf 1729 Ringe holten sich mit 31 Ringen Vorsprung die Mannschaftsgoldmedaille und auch das Ticket zu den Deutschen Meisterschaften nach München Ende August ab.

In der Einzelwertung bedeute dieses gute Abschneiden ebenfalls die Goldmedaille für Lara Schumacher (Schüler weiblich) mit 583 Ringen und Stephan Siegmund (Schüler männlich) mit 570 Ringen. Laura Schmitz wurde in dem starken weiblichen Teilnehmerfeld mit 576 Ringen Vierte.

Die weiteren Schülerinnen des Vereins, Julia Hack und Lara Christina Schleuter, belegten mit 537 und 532 Ringen die Plätze zehn und zwölf. In der Jugendklasse konnte sich Nick Reuter mit 519 Ringen auf Platz sieben im Mittelfeld einreihen.

Der Inden/Altdorfer Verein konnte nach diesem Wochenende direkt zweimal stolz sein, einmal auf die Sportler und einmal auf die zahlreichen Helfer, die dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos über die Bühne gebracht wurde.

Kondition nötig

„Die Schüler machen in einem normalen Wettkampf lediglich 20 Schuss stehend freihand. Beim Dreistellungskampf kommen hier noch 20 Schuss kniend und 20 Schuss liegend dazu. Da ist schon einiges an Training nötig, damit die Kondition bis zum Ende reicht.

Daher möchten wir uns zum einen bei dem Trainerteam bedanken, dass die Jugendlichen so gut vorbereitet hat, und zum anderen bei dieser besonderen Landesmeisterschaft auch dem gesamten Verein Dank aussprechen, der das gesamte Wochenende auf dem Schießstand war, damit alles rund lief. Wir freuen uns sehr, dass alles funktioniert hat“, lobte Crützen die komplette PSS-Mannschaft über den grünen Klee.

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