Galgenfrist: Radsportclub Jülich steht vor der Existenzfrage

Von: Kr
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Vielleicht war dies die letzte Jubilarehrung beim RSC Jülich, die Rolf von der Gracht (r.) vornahm. Doch zunächst wird es noch ein Jahr wird es zunächst wie gewohnt mit alt bewährter Mannschaft beim RSC Jülich weitergehen. Foto: Kròl

Jülich. Um die Zukunft des Radsport Clubs Jülich ist es nicht gut bestellt. Betroffene Gesichter hat es bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Café Mainz-Weitz, an der immerhin 20 von 39 Mitgliedern teilnahmen, gegeben.

Der Vorsitzende Rolf von der Gracht teilte mit, dass er sein Amt nach 35 Jahren Vorstandsarbeit, in deren Verlauf er sich nicht nur in Jülich sondern auch im Radsportbezirk Aachen und dem Radsportverband NRW engagiert habe, nun niederlegen wolle.

Bereits im Vorfeld hatte sich kein Nachfolger empfohlen, und auch unter den Anwesenden fand sich niemand, der diese Aufgabe übernehmen wollte. So erklärte von der Gracht sich wohl oder übel bereit, das Amt noch ein Jahr lang zu übernehmen.

Kurz vor Ablauf seiner Amtszeit, so betonte er, müsse man sich dann noch einmal zusammensetzten. Finde sich dann immer noch kein Nachfolger, müsse man überlegen, den Verein ganz aufzulösen oder vielleicht zu fusionieren.

Doch zunächst einmal hat der Club eine einjährige Galgenfrist, in der der Vorstand wie gewohnt mit Rolf von der Gracht an der Spitze, seiner Stellvertreterin Anke Witt, Geschäftsführer Peter Macherey, Schatzmeister Detlef Witt, Fachwart RTF Willi Reisen, Sozialwart Karl Schmitt, und Pressewart Rob Hahnraths weiter arbeiten wird.

Die Versammlung bestätigte sie einstimmig in ihren Ämtern. Ihnen galt der Dank des 1. Vorsitzenden für die geleistet Unterstützung ebenso wie den aktiven Fahrern, die die Fahnen des RSC hochhalten. Dank sagte er auch dem Autohaus Hostenbach, das nach wie vor den Startpunkt für die beiden „Permanenten” des Vereins darstellt.
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