Aldenhoven - GAL zieht im Sommer 2017 nach Linnich

GAL zieht im Sommer 2017 nach Linnich

Von: ahw
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Aldenhoven. Nachdem die Schulausschüsse der Stadt Linnich und der Gemeinde Aldenhoven im März noch gemeinsam in Linnich getagt hatten, um die Schulentwicklungsplanung für die gemeinsame Gesamtschule Aldenhoven-Linnich (GAL) auch gemeinsam zu erörtern, ließ der Aldenhovener Schul- und Sozialausschuss am Donnerstag eine „Solositzung“ folgen.

Bei dieser Gelegenheit fasste das Gremium unter anderem einstimmig den Empfehlungsbeschluss, dass aus räumlichen Gründen am Standort Aldenhoven bereits zu den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 die Stufen 8 übergangsweise das für die Gesamtschule vorgesehene Gebäude am Standort Linnich beziehen werden.

Welches Gebäude das sein wird, steht kommende Woche Donnerstag bei der Sitzung des Linnicher Schulausschusses auf der Agenda, dessen Vorsitzender Achim Grün (CDU) und Markus Clemens von der Stadtverwaltung Linnich die Aldenhovener Sitzung von den Zuschauerplätzen aus beobachteten.

Grund dafür, dass die ersten Gesamtschulklassen bereits im Sommer kommenden Jahres am Bendenweg einziehen werden, sind dann zu befürchtende räumliche Engpässe am Standort Aldenhoven (Pestalozziring), zumal aufgrund der vorliegenden Rückläuferzahlen bereits die Einrichtung einer fünften Klasse in der Jahrgangsstufe 7 für das Schuljahr 2016/17 von der Bezirksregierung genehmigt worden ist. Zusätzlich wird mit einem erhöhten Raumbedarf im Zuge der inklusiven Beschulung gerechnet. Unklar ist noch, ob auch Raum für eine internationale Klasse benötigt wird, deren Einrichtung von der Entwicklung in der Flüchtlingsfrage abhängt.

Auf der anderen Seite fallen in Aldenhoven zwei bisher von der GAL genutzte Räume im Obergeschoss der benachbarten Kita Regenbogen weg, die künftig für die Erweiterung der Einrichtung benötigt werden. Auch die dort befindlichen Holzpavillonklassen sind im aktuellen Zustand künftig nicht mehr für schulische Zwecke nutzbar.

Ein sinnvoller Weg

Demgegenüber sind 2017/18 in Linnich 18 Klassen, sieben Fach- und drei Mehrzweckräume ungenutzt, die durch den vorgezogenen Umzug ausgelastet werden könnten. Das sei „ein sinnvoller Weg, um den Raumbedarf zu befriedigen“, merkte dazu Bürgermeister Ralf Claßen an. Die Nachfrage von Markus Buder (SPD), welche Auswirkungen der frühere Übergang nach Linnich auf den Schülerverkehr haben wird, will die Verwaltung bis zur Gemeinderatssitzung ermitteln. „Das ist ein Kostenfaktor, den wir tragen müssen“, kommentierte Claßen.

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