GAL erstmals in Austausch eingebunden

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Zum traditionellen gemeinsamen Abschiedsfrühstück versammelten sich Schülerinnen und Schüler mit Lehrern und Eltern sowie ihre französischen Gäste aus Lesquin in der Aula der Realschule Linnich. Foto: Bleser

Linnich. Schon der Auftakt des 41. Schüleraustauschs Linnich-Lesquin war nicht wie sonst: Die Linnicher Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker kam eigens zur Begrüßung der französischen Gäste in die Aula der Realschule Linnich.

Dort wartete zusammen mit den schon sehr aufgeregten deutschen Schülern der neue Schulleiter der Realschule, Thomas Hoppe-Leifgen, der bereits Weckmänner und Erfrischungsgetränke bereitgestellt hatte.

Der Schüleraustausch war etwas Besonderes, denn in diesem Jahr nahmen auch erstmals Schüler der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich (GAL) daran teil. So wurden alle auch von Bettina Oidtmann, der Abteilungsleiterin I der GAL, herzlich in Linnich willkommen geheißen.

Schon zu Beginn der Adventszeit hatten zahlreiche Vertreter aus Linnichs französischer Partnerstadt Lesquin den Andreasmarkt besucht. Eine Woche später folgten die französischen Jugendlichen, um eine abwechslungsreiche Zeit in ihrer deutschen Partnerstadt zu verbringen. 40 junge Franzosen waren gekommen.

Haus Overbach mit im Boot

Die Begeisterung der französischen Schüler, nach Linnich zu kommen, war in letzter Zeit immer so groß, dass die Realschule allein es nicht mehr schaffte, alle Gäste in Familien unterzubringen. So beteiligt sich seit einigen Jahren auch das Gymnasium Haus Overbach in einer gelungenen Kooperation an diesem Austausch, der nach dem Auslaufen der Realschule durch die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich weitergeführt wird.

Damit die Schüler auch in Zukunft möglichst viel davon profitieren können, sorgen die Lehrerinnen Petra Wellmann und Anja Reismann, die sowohl an der GAL als auch an der Realschule Linnich unterrichten, für einen reibungslosen Übergang.

Das Fach Französisch erfreut sich an allen drei Schulen großer Beliebtheit. Durch den Austausch wird den Schülern nicht nur die Möglichkeit gegeben, ihre Kenntnisse in der französischen Sprache zu vertiefen, sondern darüber hinaus auch die Lebensweise der französischen Nachbarn besser kennenzulernen.

Ausflug ins Phantasialand

So hatten die beiden Organisatorinnen ein abwechslungsreiches Programm für die Jugendlichen vorbereitet.

Neben einem Besuch von Bonn und dem Konrad-Adenauer-Haus, der am Vortag in den Schulen inhaltlich gut vorbereitet worden war, durften sich die Schülerinnen und Schüler auch im winterlichen Phantasialand vergnügen.

Selbst der Nikolaus sendete seine Grüße in Form von Schokoladennikoläusen, die am Dienstag für alle Schüler in Linnich verteilt wurden.

Das traditionelle gemeinsame Abschiedsfrühstück in der Aula der Realschule war eine gelungene Abrundung des sehr harmonisch verlaufenen Besuchs.

Alle Schülerinnen und Schüler der Realschule Linnich, der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich, des Gymnasiums Haus Overbach und natürlich des Collèges Théodore Monod in Lesquin freuen sich nun auf den Gegenbesuch in Frankreich, der für den April geplant ist.

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