„Gaby Tiger Band“ schlägt im NoiseLess-Konzert leisere Töne an

Von: mio
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Die „Gaby Tiger Band“ brachte neben einigen Covern vor allem selbst geschriebene Songs zu Gehör. Foto: Mira Otto

Jülich. Die „Gaby Tiger Band“ spielte anlässlich eines Auftritts bei der NoiseLess-Kleinkunstmusikreihe mit leiseren Tönen und Akustik- statt E-Gitarren auf der Bühne der Kneipe des Kulturbahnhofes (KuBa) Jülich.

Mit Gaby Tiger (Gesang und Gitarre), Lothar Muckel (Gesang und Gitarre), John Bongo Rode (Gesang und Höfner-Bass) sowie den Gastgitarristen Heinz Ganser wurde eine balladige Mischung aus Blues und Reggae mit leichten Rock-Einflüssen zu Gehör gebracht.

Neben den drei Cover-Titeln des Abends, wie eine „Cross Road“-Version nach Robert Johnson, hatte die Gruppe vor allem Eigenkompositionen im Gepäck. Darunter war auch einer der Lieblingstitel der Gaby Tiger „Sometimes“, wozu sie sagte: „Der Song handelt von der persönlichen Nähe zum Tod und der Liebe. Der Tod macht traurig, die Liebe macht glücklich.“

Mit solchen durchaus tiefgründigen Titeln über das Leben, mit Texten von Gaby Tiger und den Melodien der ganzen Band, führte die „Gaby Tiger Band“ durch den Abend.

Besonders war an diesem Abend, dass die einzigen Instrumente durch einen Bass, Akustik-Gitarre und Stimme gestellt wurden. Ohne Schlagzeuger auf der Bühne entstand so ein für NoiseLess-Konzerte typsicher Unplugged-Sound – trotz Verstärkung der Instrumente.

Das Publikum quittierte jeden Song mit Applaus. Ab und zu hörte man einen Jubelruf eines Zuschauers. Auch in Zuschauerraum war das NoiseLess-Konzept präsent: Im gemütlichen Ambiente hatten sich die Besucher an aufgestellte Tische und auf die Barhocker der Bar verteilt. Dabei war der Gig so gut besucht, dass manchen Besuchern nichts anderes übrigblieb, als das Konzert im Stehen zu verfolgen.

Die „Gaby Tiger Band“ kommt eigentlich aus Düren und stand das erste Mal auf einer Jülicher Bühne. Ihren musikalischen Start machte Gaby Tiger in der Dürener Punkszene. Mit den Jahren hat sie „Musik mit mehr Gefühl und Tiefe“ für sich entdeckt.

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