FZ Jülich und Uni Wuppertal wollen enger zusammenarbeiten

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Jülich. Das Forschungszentrum Jülich und die Bergische Universität Wuppertal wollen enger zusammenarbeiten. Vorstandsvorsitzender Prof. Achim Bachem und Rektor Prof. Lambert T. Koch unterzeichneten jetzt einen Rahmenkooperationsvertrag zwischen den beiden Einrichtungen.

Seit 25 Jahren arbeiten Jülich und Wuppertal auf dem Gebiet der Atmosphärenforschung erfolgreich zusammen, seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation auf dem Gebiet Supercomputing und Simulation. „Ein Schwerpunkt liegt hier auf Entwicklung und Betrieb von energieeffizienten Supercomputern”, sagte Bachem bei der Vertragsunterzeichnung.

Wichtiger Punkt des neuen Rahmenvertrages ist der Ausbau der Zusammenarbeit bei „Hermes”. Ziel dieses Projektes ist es, die Sicherheit von Personen bei Großveranstaltungen mit Hilfe eines Evakuierungsassistenten zu verbessern.

Das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt soll mittels Computermodellen helfen, Menschen im Katastrophenfall zu den besten Fluchtwegen zu leiten und die Kooperation von Sicherheitskräften verbessern.

Neben „Hermes” gehören die Fortführung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der experimentellen Kernphysik, der computergestützten Theoretischen Physik und der Entwicklung energieeffizienter Supercomputer sowie eine Intensivierung der Kooperationen im Bereich Atmosphärenforschung zum Kooperationsvertrag. Die Universität und das Forschungszentrum arbeiten seit fünf Jahren an Messmethoden zur Untersuchung von Spurenstoffen in der Atmosphäre.

Ausbildung von Doktoranden

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wird nicht nur in gemeinsamen Projekten geforscht, sondern auch in der Doktorandenausbildung kooperiert. Die Bergische Universität ist mit den Universitäten Aachen, Bochum, Köln und Düsseldorf Partner des Forschungszentrums in der Graduiertenschule für Energie und Klima HITEC („Helmholtz Interdisciplinary Doctoral Training in Energy and Climate”).
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